Mehrsprachiges Google Now verzögert sich

Nutzer sollen dann Fragen in bis zu acht Sprachen stellen können. In den Abschlusstests wurden noch schwere Fehler gefunden. Die Funktion kommt nun "im Lauf des Sommers".

Google verschiebt eine Aktualisierung von Google Now, die es Anwendern ermöglichen sollte, zwischen Sprachen zu wechseln. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber News.com: Man habe in Abschlusstests noch zu viele Fehler gefunden.

Google Now

Ein möglicher Sprachwechsel ist demnach weiter auf der Liste der geplanten Funktionen. Ursprünglich sollte diese Option aber schon in den nächsten Tagen eingeführt werden.

„Unterstützung für mehrere Sprachen ist äußerst kompliziert, und sie haben in der finalen Testphase einige Fehler gefunden, die sie vor der allgemeinen Verfügbarkeit beheben wollen“, sagte der Sprecher. Als Termin nannte er nun „im Lauf des Sommers“.

Mit der parallel zur Entwicklerkonferenz I/O (aber nicht dort) angekündigten Funktion sollen Anwender in der Lage sein, bis zu sieben Sprachen zusätzlich zur Sprache ihres Geräts anzugeben. Dann könnten sie in einer beliebigen dieser Sprachen Fragen an Googles digitalen Assistenten richten.

Die Anpassung einer Spracherkennung gehört ohnehin zu den anspruchsvollen Aufgaben. So ist es kein Wunder, dass etwa die deutsche Version von Google Now immer etwas hinter der englischen zurückbleibt. Google lässt aber bei seinem internationalen Rollout dieser Technik die Konkurrenz weit hinter sich: Microsofts Cortana versteht zunächst nur Englisch. Dieses Jahr werden voraussichtlich noch britisches Englisch und Chinesisch folgen. Andere Sprachen bietet Microsoft frühestens 2015 an.

Nichts mit der Sprachunterstützung hatte hingegen wohl ein Fehler zu tun, der an diesem Wochenende in Google Now auftrat. Der Assistent verkündete, Brasilien habe bei der Fußballweltmeisterschaft sein Achtelfinale gegen Chile mit 1:1 gewonnen.

[mit Material von Seth Rosenblatt, News.com]

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Themenseiten: Google, Microsoft, Spracherkennung

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