Google stellt 100-Dollar-Smartphone-Plattform Android One vor

Als erstes sollen Android-One-Smartphones in Indien verfügar sein, später auch in anderen Ländern. Google will damit eine Milliarde Menschen erreichen. Das Referenzdesign sieht ein 4,5 Zoll großes Display, einen SD-Card-Slot, Dual-SIM-Unterstützung und ein Radio vor.

Android One Google I/O 2014Google hat auf seiner Entwicklermesse Google I/O eine Smartphone-Plattform vorgestellt, die Android-Geräte für unter 100 Dollar ermöglichen soll. Das Referenzdesign Android One sieht ein 4,5 Zoll großes Display, einen SD-Card-Slot, Dual-SIM-Unterstützung und ein Radio vor.

One-Smartphones erhalten eine vollständige Google-Play-Unterstützung und wie die Nexus- und Play-Edition-Modelle eine zeitnahe Aktualisierung auf Android-Updates. Anfangs sollen die Geräte in Indien, später aber auch in anderen Ländern erhältlich sein. Laut Android-Chef Sundar Pichai will Google mit Android One eine Milliarde Menschen erreichen.

Herstellern steht die Möglichkeit offen, eigene Apps auf die Geräte zu installieren. Allerdings dürften sich die Modifikationen nicht mit denen heutiger Hersteller-Smartphones vergleichen lassen. Deren Anpassungen sind of die Ursache für lange Wartezeiten bei Android-Updates. Außerdem sollen Nutzer das Recht erhalten, vorinstallierte Apps löschen zu können.

Googles Geschäftsmodell basiert darauf, dass so viele Menschen wie möglich Zugriff auf das Internet erhalten, sodass sie Dienste des Internet-Konzerns nutzen können. Laut den letzten Quartalsergebnissen liegt der Anteil von Werbeeinnahmen am Gesamtumsatz in Höhe von 15,42 Milliarden Dollar bei über 91 Prozent. Die jetzt angekündigte Referenzplattform Android One ist auch eine Reaktion auf Anbieter wie Mozilla, deren Mobilbetriebssystem Firefox OS bereits heute in Geräten für unter 100 Dollar zum Einsatz kommt.

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13 Kommentare zu Google stellt 100-Dollar-Smartphone-Plattform Android One vor

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  • Am 26. Juni 2014 um 2:12 von Hafenluemmel

    In Europa also üblicherweise rund 100,- EUR. Nicht gerade ein Kampfpreis. Hat mein Telefon letztes Frühjahr bei etwa vergleichbarer Ausstattung auch gekostet. Allerdings ist „lange Wartezeiten bei Android-Updates“ da geradezu ein Euphemismus. Bei der Versorgung mit System-Aktualisierungen muss sich unbedingt etwas ändern. Das Android One scheint ein Schritt in die richtige Richtung zu sein.

    • Am 27. Juni 2014 um 17:19 von Chris

      die 100 USD sind ohne Vertragsbindung… also wo das Samsung 500€+ kostet…

  • Am 26. Juni 2014 um 8:54 von Yup

    Google hat die Fehler erkannt, die dessen Fans hier gerne mit Leidenschsft und irren Argumenten weichzeichnen. Es bestehen endlich konkretere Vorgaben, was Updates betrifft.

    Für etwa eine Milliarde bestehende Anwender kommt das leider zu spät – etwa 850 Mio von ihnen werden nie ein Update sehen.

    Aber immerhin: Google hat bemerkt, was einige hier nicht erkennen wollen. ;-)

    • Am 26. Juni 2014 um 12:14 von Judas Ischias

      Na ist doch toll dass wenigstens die nächste Milliarde Menschen von den Neuerungen profitieren. ;-)

      • Am 26. Juni 2014 um 13:25 von Ja, und?

        Und es bleiben dennoch 850 Mio verar…te Anwender. Sogar das Nexus 4, höchstens zwei Jahre alt, wird die Neuerungen nicht erhalten.

        It’s Google, we care a shit. ;-)

        • Am 27. Juni 2014 um 14:29 von CalH

          Und wer sagt das? Google garantiert MINDESTEND 18 Monate Support und dir nächste Android-Iteration erhält es garantiert noch. Beim Galaxy Nexus waren es Treiberprobleme, die das Update auf 4.4 verhindert haben. Da Snapdragon SoCs guten Treibersupport bekommen, sollte das kein Problem sein.

          • Am 27. Juni 2014 um 17:31 von Wer?

            Google selber sagt das, mein Freund: „Devices may not receive the latest version of Android if they fall outside of the update window, traditionally around 18 months after a device release.“ Und zwar sowohl für Nexus Geräte, als auch für Google Play Edition Geräte.

            Und das Wort ‚around‘ lässt sogar kürzere Zyklen zu. Zumal fast niemand die 18 Monate voll kriegt, es sei denn, er kriegt das Gerät sofort am ersten tag. Die meisten dürften eher bei 12-14 Monaten landen.

            https://support.google.com/nexus/answer/4457705?hl=en

          • Am 27. Juni 2014 um 17:32 von PS:

            Und ja, irgendeine Ausrede wird Google immer finden – die genannten Treiberprobleme hätten sich locker umgehen lassen können, aber – es waren eben 18 Monate herum.

            Nicht lange reden, die Aussage von Google ist eindeutig.

          • Am 27. Juni 2014 um 18:09 von GGF

            Und immer wieder Mac-Harry mit seinen Hass über alle und alles was nicht von Apple kommt.

    • Am 26. Juni 2014 um 13:47 von hamster

      schon lustig, wenn er behauptet, dass es leute gibt, die updates für fehler halten :D

      • Am 27. Juni 2014 um 18:06 von GGF

        Aber nur bei anderen….

  • Am 27. Juni 2014 um 20:27 von Ja, ja ...

    Da sind ja wieder die 4-in-1 Hetzer beisammen. „LOL-LOL“ „;)“ Hahaha.

    Sind Klasse Argumente. Und eure Einstellung sieht man daran recht gut, dass ihr hinter jedem Baum zwar MacHarry vermutet, aber den Wald vor Bäumen nicht seht.

    Was ist falsch an dem Google Zitat, dass sie nur „about“ 18 Monate unterstützen – ausser eurer Einstellung? Google weiss, im Gegensatz zu euch, was sie schreiben, und sie handeln sehr konsequent danach.

    • Am 27. Juni 2014 um 22:27 von GGF / ja..ja...

      auch so ein alles Hasser auser Apples. Warum geht ihr den nicht zum Apple-Shop? Da könnt ihr ein wenig mit den SuperPersonal fachsimpeln und seit unter euch. Hier braucht euch wirklich keiner und ich werde euch auch nicht vermissen.

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