IDC hebt Prognose für weltweiten PC-Markt leicht an

In diesem Jahr sollen die Verkaufszahlen um 6 Prozent auf 296,3 Millionen Einheiten schrumpfen. Zuvor war IDC von einem Minus von 6,1 Prozent ausgegangen. Vor allem der Markt in Westeuropa hat im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen.

IDC hat seine Prognose für den weltweiten PC-Markt (einschließlich Notebook) leicht nach oben korrigiert. Die Verkaufszahlen sollen im Vergleich zu 2013 in diesem Jahr nun um 6 Prozent sinken, was 296,3 Millionen Einheiten entspricht. Zuvor waren die Marktforscher noch von einem Minus von 6,1 Prozent ausgegangen. Vor allem Westeuropa hat im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen.

IDC

„Positive Faktoren für den PC-Markt sind eine geringere Nachfrage nach Tablets und gefestigte wirtschaftliche Indikatoren, die zu einem stabileren PC-Markt in Industrieländern beitragen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Support-Ende von Windows XP werde sich auch in den kommenden Quartalen positiv auf den PC-Absatz auswirken. „Die leichte Verbesserung der Prognose wird es den USA erlauben, ihren Vorsprung bei den PC-Verkäufen gegenüber China auszubauen und bis 2017 den Titel des größten PC-Markts weltweit zu verteidigen.“

In Industrieländern rechnet IDC nun mit einem leichten Anstieg der Verkaufszahlen von 133,2 Millionen Einheiten im Jahr 2013 auf 133,3 Millionen Einheiten in diesem Jahr. Für das Plus sind tragbare PCs verantwortlich, die um knapp ein Prozent auf 82,8 Millionen verkaufte Geräte zulegen sollen. Bis 2018 sagt IDC allerdings weitere Einbußen voraus. In vier Jahren soll der Markt nur noch ein Volumen von 123,4 Millionen Einheiten erreichen.

In aufstrebenden Märkten sollen Hersteller in diesem Jahr 163 Millionen Desktop-PCs und Notebooks absetzen, zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Bis 2018 sollen die Verkäufe jedoch fast ein Prozent auf 164 Millionen Einheiten zulegen. Für den weltweiten Markt bedeutet das zwischen 2014 und 2018 einen Rückgang um drei Prozent auf 287,3 Millionen Einheiten.

„2014 steht für wichtige Änderungen im PC-Markt in aufstrebenden Regionen“, sagte Jay Chou, Senior Research Analyst bei IDC. „Die Liefermengen werden in diesen Teilen der Welt im Vergleich zu 2013 im zweistelligen Bereich schrumpfen (fast 20 Millionen Einheiten weniger).“ Die kurzfristige Entwicklung werde in vielen dieser Länger durch politische und wirtschaftliche Instabilität beeinflusst.

Langfristig kann laut Loren Loverde, Vice President von IDCs Worldwide PC Tracker, weltweit der Übergang zum mobilen und cloudbasierten Computing nicht mehr aufgehalten werden. „Um wieder ein Wachstum zu erreichen muss die PC-Branche den Wechsel zu günstigeren, dünnen und touchbasierten Designs beschleunigen, trotz der Probleme, die sie bisher mit diesen Designs hatte.“

Im Vergleich zum Vorjahr soll der PC-Markt in diesem um 6 Prozent schrumpfen (Bild: IDC).Im Vergleich zum Vorjahr soll der PC-Markt in diesem um 6 Prozent schrumpfen (Bild: IDC).

[mit Material von Rachel King, ZDNet.com]

Themenseiten: Desktop, IDC, Marktforschung, Notebook, Tablet, Windows XP

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