iPhone 6: 20 Prozent höherer Absatz als iPhone 5S erwartet

Das geht aus einer Umfrage unter Komponentenherstellern hervor. Demnach soll es auch keine Engpässe bei einzelnen Bauteilen geben. Ein größeres Display und eine bessere Kamera erhöhen die Materialkosten des iPhone 6 angeblich um bis zu 30 Dollar.

Apples Lieferanten gehen davon aus, dass sich die nächste iPhone-Generation besser verkaufen wird als das iPhone 5S. Laut der Morgan-Stanley-Analystin Katy Huberty, die mit Komponentenherstellern gesprochen hat, erwarten sie einen Anstieg der Absatzzahlen von 20 Prozent. Sollte diese Voraussage eintreffen, könnte das iPhone 6 Apple den bisher besten iPhone-Verkaufsstart bescheren.

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Zudem geht die Analystin einem Bericht von AppleInsider zufolge nicht davon aus, dass es bei einzelnen Bauteilen Engpässe geben wird. Damit sollte Apple auch keine Probleme haben, eine etwaige hohe Nachfrage zu erfüllen.

Ob sich das iPhone 5S bei seiner Markteinführung Ende September 2013 besser verkauft hat als das iPhone 5, ist nicht bekannt. Grund dafür ist, dass Apple seine Absatzzahlen nicht nach Modellen aufschlüsselt. Allerdings hatte das Unternehmen aus Cupertino im vierten Quartal 2013 51 Millionen iPhones verkauft, 7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Jahr davor lag das Wachstum noch bei 29 Prozent.

Huberty sagt zudem einen höheren Materialeinsatz für das iPhone 6 voraus. Die Kosten für die Komponenten sollen 20 bis 30 Dollar über denen des iPhone 5S liegen. Ihre Prognose begründet sie mit einem größeren Display und einer besseren Kamera im iPhone 6.

Vor allem die Vermutung, dass Apple das iPhone 6 mit einem größeren Bildschirm ausstattet, wird durch neue Renderings gestützt, die direkt von Apple-Lieferant Foxconn stammen sollen. Wie Cult of Mac berichtet wurden sie am Wochenende im chinesischen Netzwerk Wei Feng veröffentlicht. Die 3D-Ansichten sollen angeblich die Grundlage für iPhone-6-Dummies gewesen sein, die laut der Technik-Site G for Games kürzlich aufgetaucht sind.

Eines der Bilder zeigt ein Gehäuse mit einer Größe von 13,8 mal 6,7 Zentimetern. Das iPhone 5S misst lediglich 12,4 mal 5,9 Zentimeter. Das größere Gehäuse könnte Platz bieten für ein Display mit einer Diagonalen von 4,7 oder 4,8 Zoll – im Gegensatz zu den 4 Zoll der aktuellen Generation. Die Seiten des Gehäuse sind nicht mehr eben sondern abgerundet. Zudem befindet sich der Einschaltknopf den Entwurf zufolge nun an der Seite.

Auch wenn klar ist, dass Apple in diesem Jahr eine neue iPhone-Generation auf den Markt bringen wird, ist bisher nicht einmal ein Termin bekannt. Aufgrund der zunehmenden Konkurrenz durch Smartphones mit größeren Displays ist jedoch anzunehmen, dass sich auch Apple diesem Trend anschließen wird. Ob Apple beispielsweise mit einem 5,5-Zoll-Gerät auch die Phablet-Kategorie bedienen wird, bleibt abzuwarten.

[mit Material von Lance Whitney, News.com]

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Themenseiten: Apple, Displays, Marktforschung, Morgan Stanley, iPhone

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