Amazon Web Services startet speicheroptimierte R3-Instanzen

Sie sind ab sofort in allen Regionen in fünf Größen verfügbar. Die neuen EC2-Instanzen umfassen 2 bis 32 virtuelle CPUs, 15 bis 244 GByte RAM und 32 bis 640 GByte SSD-Speicher. Die Kosten belaufen sich in der EU-Region auf 0,195 bis 3,12 Dollar pro Stunde.

Amazon Web Services bietet ab sofort R3-Instanzen an, die nächste Generation seiner speicheroptimierten Instanzen der Elastic Compute Cloud (EC2). Sie sind in allen Regionen in fünf Größen verfügbar. Amazon empfiehlt sie für speicherintensive Anwendungen mit hohen Leistungsansprüchen.

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Die Server nutzen Intel-CPUs des Typs Xeon E5-2670 v2 sowie SSD-Massenspeicher. In den fünf Varianten stehen zwischen 2 und 32 virtuelle CPUs zur Verfügung. Die RAM-Ausstattung reicht von 15 bis 244 GByte. An SSD-Speicher sind 32 bis 640 GByte verfügbar, inklusive TRIM-Support.

Pro Stunde verlangt Amazon für die neuen R3-Instanzen in der Region USA Ost zwischen 0,175 und 2,80 Dollar. Das mittlere Angebot r3.2xlarge umfasst beispielsweise acht vCPUs, 61 GByte RAM sowie 160 GByte SSD-Speicher und kostet pro Stunde 0,70 Dollar. In der EU-Region (Irland) liegen die Preise etwas höher. Hier schlägt eine Stunde mit 0,195 bis 3,12 Dollar zu Buche.

Die Instanzen r3.xlarge, r3.2xlarge und r3.4xlarge können auch in EBS-optimierter Form gebucht werden, mit zusätzlichen dedizierten I/O-Kapazitäten für Elastic-Block-Storage-Volumina. Die größte Instanz r3.8xlarge unterstützt zudem 10-GBit/s-Networking.

Übersicht über die neuen R3-Instanzen von EC2 (Tabelle: AWS)

Einige der bekannten AWS-Kunden nutzen die neuen R3-Instanzen bereits. Dazu zählen Netflix, MongoDB und Metamarkets, wie AWS-Evangelist Jeff Barr in einem Blogeintrag schreibt.

Zum Anfang dieses Monats hatte Amazon seine Cloud-Preise im Schnitt um 51 Prozent gesenkt. Damit reagierte es auf den kurz zuvor von Google neu entfachten Preiskampf. Wenig später zog Microsoft nach und passte seine Azure-Preise an Amazons Niveau an.

Auch Amazon Web Services blieb wie viele andere Online-Dienste nicht von der kürzlich entdeckten Heartbleed-Lücke in OpenSSL verschont. Betroffen waren die Services Elastic Load Balancing, EC2, OpsWorks, Elastic Beanstalk und CloudFront. Inzwischen hat Amazon die Schwachstelle CVE-2014-0160 gepatcht.

[mit Material von Rachel King, ZDNet.com]

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Themenseiten: AWS, Amazon, Cloud-Computing, Storage

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