McAfee skizziert Grundlagen für sicheres Internet der Dinge

Es fordert vor allem, über IP verbundene Geräte von vornherein nach bestimmten Sicherheitsregeln zu konzipieren, statt nachträglich für Sicherheit sorgen zu wollen. Wichtig ist eine Prüfmöglichkeit, ob ein bestimmtes Gerät wie vom Hersteller beabsichtigt funktioniert oder korrumpiert wurde.

McAfee hat eine „Strategie für ein sicheres Internet der Dinge“ öffentlich gemacht. Es fordert vor allem, über IP verbundene Geräte von vornherein nach bestimmten Regeln zu konzipieren, statt nachträglich für Sicherheit sorgen zu wollen.

McAfee

Als Intel-Tochter ist McAfee ein wichtiger Teil von dessen „Internet of Things“-Strategie (IoT) und des von Intel mit gegründeten Industrial Internet Consortium. Es geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 etwa 212 Milliarden „Dinge“ zum IoT gehören werden. Die Herausforderung bestehe darin, dass sie ihre intendierte Funktion erfüllen können – aber auch das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen.

Dabei treten jedoch Sicherheitsfragen auf, für die es bisher keine Muster gibt. Als ersten Eckpfeiler sieht McAfee, dass es eine Prüfmöglichkeit geben muss, um festzustellen, dass Geräte wie vom Hersteller beabsichtigt laufen und nicht korrumpiert wurden. Die Sicherheit ist für die gesamte Lebenszeit und nicht nur fürs Einzelgerät, sondern auch das Netzwerk und Rechenzentrum zu gewährleisten. Drittens müssen Branchenstandards geschaffen und eingehalten werden, um Geräte interoperabel zu machen, und viertens muss die Technik auf für die Gewährleistung der Privatsphäre des Einzelnen sorgen.

Von seiner Seite aus arbeitet McAfee mit seiner Konzernmutter Intel und deren Tochter Wind River zusammen, um Sicherheitslösungen für Geräte, Systeme, Anwendungen und Daten im Internet der Dinge zu entwickeln. Intel hat der zunehmenden Bedeutung gerade erst mit einer neuen Berichtsstruktur Anerkennung gezollt. Vergangene Woche stellte es zudem die Intel Gateway Solutions for IoT vor, die auf seinen Quark- und Atom-Prozessoren basieren und Software von McAfee ebenso wie Wind River einsetzen.

Zusammenfassend formuliert Michael Fey, Chief Technology Officer für Intel Security: „Sicherheit muss als Fundament ins Internet der Dinge integriert werden. Jede Störung dieser Geräte mit IP-Verbindungen kann das Geschäft einer Firma und unseren Alltag stören. Wir brauchen Weitsicht, was kommen könnte, sodass wir diese Geräte vor Bedrohungen absichern und sie sicher verwalten können. McAfee macht die Zukunft möglich – und damit die positiven Veränderungen, die das Internet der Dinge unserem Alltag bringen kann.“

[mit Material von Natalie Gagliordi, ZDNet.com]

Tipp: Wie sicher sind Sie bei der Sicherheit? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Themenseiten: Intel, IoT, McAfee

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