Amazon testet Barcode-Scanner „Dash“ zum einfachen Einkaufen

Amazon will Kunden den Einkauf in seinem Online-Supermarkt Fresh erleichtern und hat dazu mit „Dash“ einen Barcode-Scanner mit integriertem Mikrofon vorgestellt. Mit dem Gerät, das an eine Fernbedienung erinnert, können Nutzer zuhause die nachzubestellenden Produkte auswählen, indem sie den Strichcode auf der Verpackung mit dem Laserscanner einlesen. Alternativ ist es auch möglich, einfach den Produktnamen zu nennen, um Waren der Einkaufsliste hinzuzufügen.

Mit Amazon Dash können nachzubestellende Produkte einfach eingescannt werden (Bild: Amazon).Mit Amazon Dash können nachzubestellende Produkte einfach eingescannt werden (Bild: Amazon).

Im Anschluss an die Warenerfassung übermittelt Dash die Daten per WLAN an ein Smartphone oder einen Computer. Per Amazon-Fresh-App beziehungsweise auf der Website des Online-Supermarkts lassen sich dann alle ausgewählten Produkte betrachten, die Bestellmengen ändern und abschließend in den Warenkorb legen. Die Lieferung erfolgt in ausgewählten Gebieten der USA am selben Tag – falls notwendig in Kühl- oder sogar Tiefkühlverpackungen mit beigelegten Trockeneisbeuteln.

Amazon stellt Kunden in den USA Dash kostenlos zur Verfügung, allerdings nur nach einer Registrierung auf Einladung. Voraussetzung für die Nutzung des Lebensmittellieferdiensts ist eine Mitgliedschaft bei „Amazon Prime Fresh„, für die nach einer 30-tägigen Testphase 299 Dollar pro Jahr anfallen. Bis zu einem Warenwert von 35 Dollar kommen außerdem Lieferkosten hinzu.

In einem Produktvideo wirbt Amazon vor allem mit der wortwörtlich „kinderleichten“ Bedienung von Dash. So soll auch der Nachwuchs am Einkauf mitwirken können. Letztlich verspricht sich Amazon von Dash, die Akzeptanz des Online-Einkaufs von Dingen des täglichen Bedarfs zu steigern.

In Deutschland kann Dash noch nicht getestet werden. Lebensmittel und Getränke bietet der Onlinehändler hierzulande seit Juli 2010 zum Verkauf an. In den USA war Amazon Fresh im August 2007 gestartet.

[mit Material von Andreas Donath, gizmodo.de]

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