Google will angeblich neue Android-Kamerafunktionen als Standalone-App bereitstellen

Die nächste Version der Kamera-App soll eine runderneuerte Oberfläche bieten. Auch die Modi für Porträt-, Panorama- und Photo-Sphere-Aufnahmen werden laut Engadget verbessert. Dank der eigenständigen App müssten Besitzer von Android-Geräten nicht erst auf ein OS-Update warten, um Zugriff auf die neuen Features zu erhalten.

Google arbeitet angeblich an neuen Funktionen für seine Android-Kamerasoftware, die es demnächst als eigenständige App anbieten will. Das berichtet Engadget unter Berufung auf „mit den Plänen vertrauten Quellen“. Dank der Standalone-App müssten Besitzer von Android-Geräten nicht erst auf ein OS-Update warten, um Zugriff auf die neuen Features zu erhalten.

Laut Engadget wird die nächste Version der Kamera-Anwendung eine runderneuerte Oberfläche bringen, die die Bedienung erleichtern soll. Der im Sucher angezeigte Bildausschnitt soll künftig zu 100 Prozent dem tatsächlichen Bild entsprechen. Aktuell ist die Darstellung etwas kleiner.

Die nächste Version der Kamera-App für Android soll sich als eigenständiges Programm herunterladen lassen (Bild: James Martin/CNET).Die nächste Version der Kamera-App für Android soll sich als eigenständiges Programm herunterladen lassen (Bild: James Martin/CNET).

Auch die Modi für Porträt-, Panorama- und Photo-Sphere-Aufnahmen will Google verbessern. Beispielsweise soll sich der Hintergrund künftig unscharf stellen lassen, um Objekte im Vordergrund stärker hervorzuheben. Das ist vor allem bei Porträtfotos sinnvoll. Ähnliche Funktionen bieten Nokia mit Refocus oder HTC in Kombination mit der Duo-Kamera des neuen HTC One (M8). Panorama- und Photo-Sphere-Aufnahmen sollen bald höhere Auflösungen unterstützen, was die Bildqualität verbessert.

Außerdem will Google die Kamera-App angeblich für Drittanbieter öffnen. Sie könnten somit neue Features wie Filter direkt in die Anwendung integrieren.

Schon im November hatte Google Neuerungen für seine Android-Kamerasoftware bestätigt. Unterstützung für Rohbildformate und ein Serienbildmodus seien jetzt in das Hardware Abstraction Layer (HAL) integriert, das Software Zugriff auf Hardware-Funktionen gibt. Die HDR+-Funktion des Google-Smartphones Nexus 5 nutzt heute schon den Serienbildmodus, um eine Reihe von Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung zu machen und daraus ein Bild mit besonders großer Dynamik (High Dynamic Range, HDR) zu errechnen.

[mit Material von Dara Kerr, News.com]

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