Oppo enthüllt Android-Smartphone „Find 7“ mit Quad-HD-Display

Das 599 Dollar teure Premiummodell löst bei einer Diagonalen von 5,5 Zoll 2560 mal 1440 Bildpunkte auf. Die weitere Ausstattung umfasst Qualcomms 2,5 GHz schnelle Quad-Core-CPU Snapdragon 801, 3 GByte RAM, 32 GByte Speicher, 3000-mAH-Akku und 13-Megapixel-Kamera. Für 499 Dollar wird es ab Mitte April auch eine abgespeckte Full-HD-Variante geben.

Der chinesische Handyhersteller Oppo hat wie erwartet gleich zwei Ausführungen seines kommenden Android-Smartphones „Find 7“ vorgestellt. Neben einer Standardversion mit Full-HD-Display wird es auch ein Premiummodell geben, das als eines der ersten Smartphones einen 2K/Quad-HD-Screen verwendet. Dieser löst bei einer Diagonalen von 5,5 Zoll 2560 mal 1440 Bildpunkte auf.

Das Oppo Find 7 ist eines der ersten Smartphones mit Quad-HD-Display (Bild: Aloysius Low/CNET).

Die 2K-LC-Anzeige wird von Japan Display gefertigt, scheint aber noch Probleme mit der Farbdarstellung zu haben und einen leichten Grünstich aufzuweisen. Laut Oppo wird die Firmware aber bereits angepasst, um den Bildschirm richtig zu kalibrieren. Er bietet eine sehr hohe Pixeldichte von 534 ppi. Zum Vergleich: Das HTC One kommt auf 468 ppi, das Google Nexus 5 auf 445 ppi, das Samsung Galaxy S5 auf 431 ppi, das Sony Xperia Z2 auf 424 ppi und das iPhone 5S auf 326 ppi.

Das Gehäuse des Oppo Find 7 misst 15,3 mal 7,5 mal 0,92 Zentimeter und besteht aus einer Aluminium-Titan-Legierung im Carbon-Look. Das Smartphone wiegt 171 Gramm und ist am unteren Ende mit einer Benachrichtigungs-LED ausgestattet, die sich über die komplette Breite des Geräts zieht, wie in einem Werbevideo zu sehen ist.

Unter der Haube arbeitet Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 801 mit 2,5 GHz Takt und Adreno-330-GPU. Samsung und Sony setzen dasselbe Modell im Galaxy S5 beziehungsweise Xperia Z2 ein. An RAM verbaut Oppo 3 GByte. Der interne Speicher ist 32 GByte groß und lässt sich mittels MicroSD-Karte erweitern. Das Find 7 unterstützt bereits 128-GByte-Speicherkarten. Die Stromversorgung übernimmt ein 3000-mAh-Akku. Dieser soll sich dank einer Schnellladefunktion in 30 Minuten zu 75 Prozent aufladen lassen. Konkrete Angaben zur Laufzeit liegen noch nicht vor.

Für Fotos und Videos bringt das neue Oppo-Smartphone eine rückseitige 13-Megapixel-Kamera mit Sonys Exmor-RS-Sensor mit. Sie unterstützt 4K-Videoaufnahmen und verfügt über ein Software-Feature, das aus vier Einzelbildern ein 50-Megapixel-Foto zusammenrechnet. Animierte GIFs sollen sich ebenfalls mit einem speziellen Aufnahmemodus erstellen lassen. Für Selbstportraits oder Videochats ist noch eine frontseitige 5-Megapixel-Kamera an Bord. An Kommunikationsoptionen gibt es LTE (Cat 4), GPS, Glonass, WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n/ac und Bluetooth 4.0.

Der Bildschirm des günstigeren „Find 7a“ stellt bei gleicher Diagonale 1920 mal 1080 Pixel dar. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 400 ppi. Als Prozessor nutzt das Standardmodell ebenfalls den Snapdragon 801, jedoch taktet dieser nur mit 2,3 GHz. Der interne Speicher sowie der Akku fallen mit 16 GByte beziehungsweise 2800 mAh etwas kleiner aus als bei der Premiumversion.

Als Betriebssystem kommt wie beim Phablet Oppo N1 das vom Hersteller modifizierte ROM Color zum Einsatz, das in Version 2.0 auf Android 4.3 statt 4.2 basiert. Die Bedienung der Smartphones erfolgt nicht mittels On-Screen-Buttons, sondern physische Tasten unter dem Bildschirm.

Die beiden Find-7-Varianten werden ab Mitte April über Oppos Onlineshop weltweit erhältlich sein. Das Premiummodell soll 599 Dollar kosten. Die abgespeckte Version ist 100 Dollar günstiger. In China kommen beide Varianten schon morgen in den Handel.

[mit Material von Christian Schartel, CNET.de]

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