Bericht: Dropbox kauft Messaging-Start-up Zulip

Ähnlich wie Yammer ist das von früheren Oracle-Mitarbeitern gegründete Zulip vor allem als Chat-Dienst für den Arbeitsplatz gedacht. Es wird bislang nur in einer geschlossenen Betaphase angeboten. Auf Einladung stehen Anwendungen für Windows, Mac, Linux, iOS und Android bereit.

Nach einem Bericht von TechCrunch hat der Speicherdienst Dropbox das Start-up-Unternehmen Zulip übernommen. Es erlaubt seinen Nutzern, mobil wie auf dem Desktop Nachrichten auszutauschen und Dateien zu teilen. Ähnlich wie Yammer ist es vor allem als Chat-Dienst für den Arbeitsplatz gedacht, und der Dienst wird bislang nur in einer geschlossenen Betaphase angeboten.

Dropbox-Logo

Obwohl der Dienst bislang nur auf Einladung zu nutzen ist, hat Zulip bereits Clients für Windows, Mac, Linux, iOS und Android entwickelt. Die Anwender können damit private wie öffentliche Nachrichten an Kollegen versenden. Die öffentlichen Nachrichten erscheinen dabei in themenbezogenen Streams etwa zu „Entwicklung“, „Vertrieb“ oder „Support“ – und dazu können jeweils noch Streams mit untergeordneten Themen angelegt werden. Zu den weiteren Features gehört eine schnelle Suche in früheren Nachrichten.

Eine offizielle Bestätigung des Zulip-Kaufs steht noch aus. „Wir haben zu diesem Zeitpunkt nichts weiter mitzuteilen“, erklärte ein Dropbox-Sprecher gegenüber News.com. Bei Pastebin wurde jedoch eine E-Mail veröffentlicht, mit der angeblich die bisherigen Nutzer über den Kauf durch Dropbox informiert wurden. Darin wird um Stillschweigen hinsichtlich der Übernahme gebeten, da die öffentliche Ankündigung erst in einigen Wochen erfolgen soll.

„Für unsere Kunden geht es morgen wie gewohnt weiter bei Zulip“, heißt es in dem Schreiben. „Während wir Fortschritte bei der Integration mit Dropbox machen, werden wir sicher mehr anzukündigen haben zur künftigen Produkt-Roadmap.“

Dropbox könnte sich durch den Kauf erhoffen, besser mit anderen Speicherdiensten wie Google Drive konkurrieren zu können, das eine gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten in Echtzeit erlaubt. Laut TechCrunch wurde die Gründung des in Cambridge ansässigen Start-ups durch Seed-Finanzierung ermöglicht. Zu den Gründern sollen neben anderen Entwicklern vor allem frühere Oracle-Mitarbeiter gehören.

[mit Material von Dara Kerr, News.com]

Themenseiten: Dropbox, Messenger, Storage, Übernahmen

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