10.000 Dollar Prämie: Blackberry beruhigt Entwickler

Entgegen Gerüchten will es die zugesicherte Summe von bis zu 9000 Dollar je App auszahlen. Das Programm hatte am 4. März geendet. Bei Apps, die über 1000 Dollar - aber unter 10.000 Dollar - einspielen, stockt Blackberry auf.

Blackberry hat Teilnehmer des 10K Developer Commitment mit der Zusicherung beruhigt, dass es die versprochenen Prämien von bis zu 9000 Dollar auszahlen wird – anders als von einigen Beobachtern behauptet. Im Rahmen des Programms wurde Entwicklern von Blackberry-10-Apps ein Umsatz von 10.000 Dollar zugesichert, wenn sie eine App schreiben, die mindestens 1000 Dollar generiert. Die eventuelle Differenz wollte Blackberry selbst erstatten.

Blackberry Z10Blackberry Z10 (Bild: Josh Miller / CNET.com)

Das Programm lief ein Jahr lang – bis 4. März 2014, also bis vor drei Tagen. Jetzt berichten einige Entwickler, Blackberry wolle sich aus seiner Zahlungspflicht herauswinden und habe zu diesem Zweck sogar die Seite mit den Konditionen des Programms nachträglich verändert. Das Unternehmen selbst stritt dies gegenüber ZDNet.com ab.

Seine Stellungnahme lautet: „Am 4. März 2014 ist das Programm BlackBerry $10k Developer Commitment zu Ende gegangen. Zu diesem Zeitpunkt wurde uns klar, dass es Diskrepanzen zwischen den ursprünglichen Bedingungen und einem Blogbeitrag vom 2. März 2013 gab. Wir haben daher den Blogbeitrag korrigiert, damit er die offiziellen Programmdaten enthielt. Wir berücksichtigen alle rechtzeitig eingegangenen Beiträge entsprechend den offiziellen Bedingungen. Wir versichern, dass niemand außen vor bleibt, der diese Bedingungen erfüllt.“

Um mitzumachen, mussten Blackberry-10-Apps bis 21. Januar 2013 eingereicht werden. Bis 4. März musste die Zulassung für den Blackberry Market vorliegen. Für die Berechnung des Umsatzes galt der Zeitraum 4. März 2013 bis 4. März 2014. Der fehlerhafte Blogbeitrag, der bei The Next Web noch zu sehen ist, enthielt offenbar eine falsche Jahreszahl. Den Entwicklern wäre demnach nur ein Tag geblieben, um 1000 Dollar Umsatz zu machen.

Eine Verunsicherung loyaler Entwickler wäre zum gegebenen Zeitpunkt wohl das Letzte, was Blackberry brauchen könnte. Unter John Chen versucht Blackberry aktuell eine Trendwende. Der CEO konzentriert sich auf Unternehmenskunden und Behörden, hat aber auch große Pläne mit BBM. Der frühere Sybase-CEO Chen war im November 2013 zum Nachfolger von Thorsten Heins bestimmt worden.

[mit Material von Liam Tung, ZDNet.com]

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