Microsoft stellt am 20. März API-Sammlung DirectX 12 vor

Die Präsentation erfolgt auf der Game Developers Conference in San Francisco. Auf einer Teaser-Webseite sind AMD, Intel, Nvidia und Qualcomm als Partner aufgeführt. Ihre Hardware wird demnach die neuen Schnittstellen unterstützen.

Auf der Game Developers Conference (GDC) in San Francisco wird Microsoft die nächste Generation seiner Schnittstellensammlung DirectX vorstellen. Einer Teaser-Webseite zufolge erfolgt die Präsentation von DirectX 12 am 20. März um 10 Uhr Ortszeit.

Teaser-Webseite für DirectX 12 (Screenshot: ZDNet.de)

Auf der Ankündigungsseite sind auch die Logos von AMD, Intel, Nvidia und Qualcomm zu sehen. Daher ist davon auszugehen, dass ihre Grafikprozessoren die neue API-Sammlung unterstützen werden.

Wie aus dem GDC-Programm hervorgeht, wird Anuj Gosalia, Development Manager für Windows-Grafik bei Microsoft, auf der Konferenz eine Präsentation halten. „Seit fast 20 Jahren ist DirectX die Plattform, die Spieleentwickler einsetzen, um die schnellsten und optisch beeindruckendsten Spiele auf diesem Planeten zu entwickeln“, heißt es in dem Programmhinweis. „Sie haben uns dennoch gebeten, mehr zu tun. Sie haben uns um einen noch direkteren Zugriff auf die Hardware gebeten und zwar bei einer beispiellosen Auswahl an Geräten. Sie haben uns auch um bessere Werkzeuge gebeten, um das letzte Fünkchen Leistung aus PC, Tablet, Smartphone und Konsole herauskitzeln zu können. Lernen Sie unsere Pläne kennen, wie wir dies umsetzen wollen.“

DirectX 11 hatte Microsoft 2009 zusammen mit Windows 7 eingeführt. DirextX 11.1 folgte im Oktober 2012 mit Windows 8. Die aktuelle Version DirectX 11.2 erschien ein Jahr später zusammen mit Windows 8.1.

Entwickler sind auf die API-Sammlung angewiesen, damit ihre Multimedia-Anwendungen unter Windows Zugriff auf die gesamte verfügbare Rechenleistung erhalten. Sie ermöglicht nicht nur die Darstellung komplexer 2D- und 3D-Grafik, sondern bietet auch Unterstützung für Audio, diverse Eingabegeräte (Maus, Gamepad) und Netzwerkkommunikation.

Mit OpenGL oder OpenAL gibt es freie Alternativen zu DirectX, die ebenfalls Hardwarebeschleunigung unterstützen. Sie sind nicht auf die Windows-Plattform beschränkt, aber auch nicht so umfassend.

[mit Material von Steven Musil, News.com]

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