Net Applications: Windows XP steigert auch im Februar seinen Marktanteil

Gegenüber dem Vormonat beträgt das Plus rund 0,2 Punkte. Der Anteil von Windows 7 schrumpft hingegen um 0,15 Punkte auf 47,31 Prozent. Alle Windows-Versionen zusammen verbessern sich um 0,1 Punkte auf 90,84 Prozent.

Windows XP hat laut aktuellen Zahlen von Net Applications zum zweiten Mal in Folge seinen Marktanteil gesteigert. Im Februar verbesserte sich das mehr als zwölf Jahre alte OS, dessen Support Microsoft in rund fünf Wochen einstellen wird, um 0,2 Punkte auf 29,53 Prozent. Im Januar hatte es bereits um 0,25 Punkte auf 29,23 Prozent zugelegt. Damit läuft Windows XP immer noch auf deutlich mehr als einem Viertel aller PCs weltweit.

Der Anteil von Windows 7 schrumpfte um 0,15 Punkte auf 47,31 Prozent. 6,38 Prozent der Nutzer griffen im Februar mit Windows 8 auf das Internet zu, 0,24 Punkte weniger als im Januar. Windows 8.1 steigerte seinen Anteil jedoch um 0,36 Punkte auf 4,3 Prozent. Der gemeinsame Anteil von Windows 8 und 8.1 kletterte um 0,22 Punkte auf 10,78 Prozent.

Der Marktanteil von Windows XP ist im Februar um 0,2 Punkte auf 29,53 Prozent gestiegen (Bild: Net Applications).Der Marktanteil von Windows XP ist im Februar um 0,2 Punkte auf 29,53 Prozent gestiegen (Bild: Net Applications).

Alle Windows-Versionen zusammen kamen im vergangenen Monat auf 90,84 Prozent, 0,1 Punkte mehr als im Januar und 0,8 Punkte weniger als im Vorjahreszeitraum. Mac OS X legte in den vergangenen zwölf Monaten um 0,5 Punkte auf 7,68 Prozent zu, während der Anteil der Linux-Nutzer um 0,2 Punkte auf 1,48 Prozent anstieg.

Der Statistik von StatCounter zufolge verbesserte sich Windows 7 im Februar um 0,8 Punkte auf 55,17 Prozent. Der Marktanteil von Windows XP schrumpfte um 0,7 Punkte auf 18,5 Prozent. Windows 8 und 8.1 erreichten zusammen 11,82 Prozent, 0,6 Punkte mehr als im Januar.

Die Zahlen von Net Applications berücksichtigen die Besucher von rund 40.000 Websites. Gezählt wird dabei nur ein eindeutiger Besuch pro Seite und Tag. Monatlich fließen so insgesamt rund 160 Millionen Abrufe in die Statistik ein. StatCounter wiederum zählt Zugriffe in seinem Netzwerk, korrigiert sie aber nicht wie Net Applications, um geografische Schwankungen auszugleichen.

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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5 Kommentare zu Net Applications: Windows XP steigert auch im Februar seinen Marktanteil

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  • Am 4. März 2014 um 8:45 von M.C. Grobe

    Die Herren von MS, täten gut daran zu überlegen, ob sie das Beste Windows XP seit langem, sterben lassen wollen. Bis jetzt, sind alle Nachfolge-Erscheinungen nur Schrott und ihren Preis nicht wert. Zu viel blaba rundherum. Man hätte besser Windows XP weiter entwickeln und angrifssicherer programmieren sollen. Es lebe Windows XP Pro.

  • Am 5. März 2014 um 5:22 von Norbert Binder

    Stimmt XP ist das beste stürtzt nicht ab ist wirklich stabil. Allerdings lädt auch da schon teilweise irgendein Schrott im Hintergrund den man nicht braucht und nur umsonst recorcen frisst aber noch lange nicht so viel vie die nachfolgenden OS dieser Marke. Ich selbst benutze WinXP64 das es offiziell nie zum kaufen gab sondern nur als Testversion. Ich muss ehrlich sagen dass es eigentlich mit den Anforderungen der Zeit gut Zurechtkommt Obwohl dieses 64bit System mehr oder weniger nur zum Testen gedacht war. Die hätten ihre Betriebssysteme wirklich mehr wie XP aufbauen sollen. Etwas Schrott im Hintergrund entfernt, die Möglichkeit der Browserwahl da IE Schrott ist will ich ihn vielleicht gar nicht auf dem System und DirectX 11 und schon hat man das Ideale System.

  • Am 5. März 2014 um 6:41 von marc

    also ich habe xp gegen 7 getauscht und bin bestens zufrieden. allerdings wünschte ich mir für mein netbook ein system wie windows xp. hier merkt man nämlich deutlich, das 7 sehr viel mehr Ressourcen benötigt als seon vor Vorgänger. leider fehlt es dafür an Treiber.

  • Am 5. März 2014 um 10:44 von John

    Jetzt mal ganz ehrlich: Die, die Immernoch auf XP setzen, leben in der Steinzeit. Ich hab mich schon vor langer Zeit von XP getrennt. Ich hatte Windows Vista, welches ich schon recht ordentlich fand. Dann kam Windows 7(und das ist mehr als nur ein würdiger Nachfolger) und es war perfekt. Vor einem Jahr ist mir jetzt der ein 7 Rechner aus XP Zeiten kaputt gegangen und hab mir einen mit Windows 8 geholt (momentan ist es jetzt 8.1 und demnächst 8.1 Update 1) und war anfangs skeptisch. Klar ist, das man am Anfang ziemlich genervt ist von den kacheln. Aber wenn man sich drauf einlässt ist es ein würdiger Nachfolger für alle Windows Versionen. Nach einer Woche war ich dann total begeistert was win 8 alles kann!

    Also Windows XP ist schon lange unbrauchbar geworden, vorallem für das neue Office und die modernen Programme. Die XP Benutzer stecken einfach in der Vergangenheit fest. Geht doch einfach mal mit der Zeit und lässt euch mal auf was neues ein . Viele lästern einfach nur über Windows 8 ab weil sie es nie ausprobiert haben und nicht einsehen wollen, das XP einfach nichts mehr taugt!

  • Am 5. März 2014 um 18:05 von Roman

    Das XP für neue Programme nicht mehr genügt ist bei der schnellen Entwicklung der Technik selbstverständlich. Frage mich aber wozu braucht man den ganzen Schnick Schnack? Die Ribbon Oberfläche in MS Office mag zwar neumodischer sein, aber sie ist von der Bedienung her einfach Grütze.Es gibt soviel schwachsinnige Neuerungen in den neueren Windowsversionen. Ein Betriebssystem muss nich immer das Rad neu erfinden. Long Term Support ist gerade für Firmen wichtig und ich wüsste nicht wozu eine Firma das ganze Kachelgedöns brauchen sollte? Die Kacheln lassen sich für Touchscreens sicher super nutzen, aber für die PCs, die über diese Technik nicht verfügen ist das Kachelgedöns überflüssig. Mit jedem neuen Windows werden zig neue Dienste eingeführt und beim Start geladen, die Otto-Normal-Verbraucher nicht braucht und die das System nur verwundbarer machen. Ein Großteil der professionellen Entwickler setzt erst auf völlig überladene Systeme. Mit der Zeit wird er aber auf Minimalismus, zwecks Übersichtlichkeit, Ressourcenschonung und Sicherheit setzen. Ich brauche keine Software die nur Schick aussieht und deren Usability / Ressourcenhunger und Sicherheit in keinem ordentlich Verhältnis zueinander stehen. Abgsehen von Spielen sollen Programme das Arbeitsleben erleichtern und effizient mit genannten Werten umgehen. Schicke Optik ist Augenwischerei.

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