Hacker erbeuten Daten von Kickstarter-Nutzern

Ermittlungsbehörden haben die Crowdfunding-Plattform auf den Datendiebstahl aufmerksam gemacht. Kickstarter zufolge erbeuteten die Angreifer Namen, E-Mail-Adressen und verschlüsselte Passwörter. Die Kreditkartendaten von Nutzern wurden demnach nicht kompromittiert.

Hacker haben eine unbekannte Anzahl Nutzerkonten der Crowdfunding-Plattform Kickstarter kompromittiert. Wie das Unternehmen am Samstag mitteilte, hat es selbst erst am Mittwoch durch Strafermittlungsbehörden von dem Einbruch in seine Computersysteme erfahren. Sofort danach habe man die Sicherheitslücke geschlossen und „die Sicherheitsvorkehrungen im gesamten Kickstarter-System verstärkt“.

kickstarter

Die Angreifer erbeuteten einem Eintrag im Kickstarter-Blog zufolge Nutzernamen, E-Mail-Adressen, Postanschriften, Telefonnummern und verschlüsselte Passwörter. „Passwörter an sich wurden nicht offengelegt, aber Personen mit bösen Absichten, denen ausreichend Rechenleistung zur Verfügung steht, ist es möglich, ein verschlüsseltes Passwort zu erraten und zu knacken – insbesondere, wenn es sich um ein schwaches handelt“, schreibt Kickstarter in dem Blogeintrag.

Das Unternehmen empfiehlt seinen Nutzern, ihre Passwörter umgehend zu ändern. Das gelte auch für alle Websites und Dienste, für die dasselbe Passwort hinterlegt sei. Zudem habe Kickstarter als Vorsichtsmaßnahme die Zugänge aller Nutzer zurückgesetzt, die sich per Facebook angemeldet hätten. Sie müssten sich lediglich neu anmelden. „Weitere Maßnahmen sind nicht erforderlich“, heißt es in einer E-Mail, die Kickstarter am Samstag an seine Nutzer geschickt hat.

Die Crowdfunding-Plattform betont, dass die Hacker keinen Zugriff auf Kreditkartendaten hatten. „Es gibt keine Hinweise auf unautorisierte Zugriffe jeglicher Art, mit Ausnahme von zwei Kickstarter-Konten.“ Die beiden Nutzer seien bereits informiert worden.

„Es tut uns sehr leid, dass das passiert ist. Wir haben einen sehr hohen Anspruch an unseren Umgang mit der Community und dieser Vorfall ist frustrierend und ärgerlich. Wir haben seitdem auf verschiedene Art unsere Sicherheitsverfahren und Systeme verbessert und werden das auch in den kommenden Wochen und Monaten tun. Mit den Strafverfolgungsbehörden arbeiten wir eng zusammen, und wir tun alles, was in unserer Macht steht, damit so etwas nicht wieder passiert“, schreibt Yancey Strickler, CEO von Kickstarter.

[mit Material von News.com]

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7 Kommentare zu Hacker erbeuten Daten von Kickstarter-Nutzern

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  • Am 20. Februar 2014 um 17:02 von Christian

    Ich verstehe das nicht. Ich hasse diese Kriminalität. Wegen so Leuten wird das Internet noch abgeschaltet

    • Am 20. Februar 2014 um 20:30 von Friedrich Zöpfchen

      Die Elektronik im Datenbereich hat keine Zukunft. Sie ist dazu angelegt zu kontrollieren, zu manipulieren, zu korrumpieren und Vorschriften zu erlassen. (Pornografie, Politik, Whistelblower)

    • Am 20. Februar 2014 um 21:17 von The Engineer

      Das Internet kann schlecht abgeschaltet werden mein Lieber. Nicht nur, dass das vom Aufwand und Herunterfahren sämtlicher Netzwerke und das Zerssören der gesamten Infrastruktur allein schon absurd erscheint. Der größte Teil der globalen Kommunikation , sämtliche Datenübertragungen und auch die wirtschaftliche Infrastruktur, Global betrachtet, basieren oder funktionieren nur mithilfe des Internets oder zumindest zum größten Teil. Das Abschalten des Internets ist unmöglich und nicht durch eine Person, Partei, politische oder extreme Gruppierung, Land, Kontinent oder was auch immer zu bewirken. Ganz zu Schweigen von den Reaktionen und dem Widerstand der gesamten globalen Öffentlichkeit!! Unsere heutige, moderne Gesellschaft würde ohne das Internet nicht funktionieren oder existieren. Ohne das Internet würde so gut wie alles nicht funktionieren und zum erliegen kommen, wir würden in die Steinzeit zurück gebombt werden. Du glaubst nicht, wo überall bereits das Internet eine Rolle, wenn nicht bereits die wichtigste Rolle spielt. Das Internet ist überall, klingt voll nach Verschwörung ist aber so. Außerdem, der wohl wichtigste Grund, weshalb eine Abschaltung des Internets UNMÖGLICH IST, es gibt keinen roten Button, auf dem steht: Internet aus!

    • Am 20. Februar 2014 um 23:56 von anonym

      Ha Ha , „Das Internet abgeschalten“ , na das möchte ich ja mal sehen. Einen Vorteil hätte es aber , die Strompreise würden fallen , bei dem Aufwand der betrieben wird !

      • Am 21. Februar 2014 um 11:01 von herman

        Was glauben Sie in was für einer Welt wir Leben? Abschalten währe gleichzusetzen mit Strom Sparen aber mehr auch nicht. Nach den Abschalten und den Steinzeitabrechnungen würde der Strom eher steigen und das ist vonn der Politik auch so gewollt.

    • Am 21. Februar 2014 um 16:54 von Ronald Lehnert

      Ich Finde es Schweinerei das sich andere Kriminelle Fremde Daten zu Nutze machen um einen zu schädigen !, und das mann sich immer wieder andere Passwörter + andere E-Mail Ardressen ausdenken muss jar, Diese Nutzer müssen garnicht mehr im Internet zugelassen werden ja, das heisst kompletes Verbot für diese Leute !. Aber die Hacken sich dann mit andere Geräten dann weiter ein die das verstehen. Einfach nur fui ok !.

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