Microsoft steckt 15 Millionen Dollar in Foursquare

Parallel wurde ein mehrjähriger Lizenzvertrag unterzeichnet. Microsoft setzt Foursquares Ortsdaten seit 2010 in diversen Bing-Diensten ein. Die neue Vereinbarung macht es zu Foursquares größtem Kunden.

Microsoft hat 15 Millionen Dollar in den Geodatendienst Foursquare gesteckt und einen mehrjährigen Vertrag unterzeichnet, der ihm die Nutzung von dessen Daten etwa in Bing und „seinem Mobilbetriebssystem“ gibt. Das hat jetzt Foursquare-CEO Dennis Crowley dem Wall Street Journal erzählt.

Logo von Foursquare

Der Wirtschaftszeitung zufolge sind Microsofts Lizenzzahlungen aktuell Foursquares größter Umsatzposten. Die Partnerschaft läuft hinter den Kulissen schon lange: Einen ersten Bericht über eine denkbare Microsoft-Investition in Foursquare hatte es im August 2012 gegeben; die Integration von Foursquare-Daten in Bings Sidebar hatte Microsoft 2012 angekündigt. In Bing Maps ist Foursquare sogar schon seit 2010 eingebunden.

Das Soziale Netz Foursquare ermöglicht es seinen Nutzern, Informationen zu ihrem aktuellen Standort zu liefern und auf Facebook, Twitter oder anderen Plattformen zu posten. Es wurde 2009 von Dennis Crowley und Naveen Selvadurai gegründet. Besonders beliebt ist es für Restaurantempfehlungen.

Microsoft hat sich bei Social Networking in den letzten Jahren schrittweise verstärkt. Im Juli 2012 kaufte es Yammer für 1,2 Milliarden Dollar, dessen Angebot für Unternehmen es in diverse Software-Angebote integriert hat.

Trotz der Veröffentlichung am Tag der Ernennung des neuen Microsoft-CEOs Satya Nadella ist die Investition natürlich nicht dessen erste Amtshandlung, wie etwa Fast Company betont. Vielmehr wurde die jahrelange Zusammenarbeit vermutlich in den letzten Monaten erweitert. Allerdings ist Nadella als Verfechter von Online-Diensten wie Bing und von Big Data bekannt.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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Themenseiten: Big Data, GPS, Microsoft, Soziale Netze, Strategien, Suchmaschine, foursquare

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