Qualcomm meldet Rekordumsatz im ersten Fiskalquartal 2014

Die Einnahmen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf 6,62 Milliarden Dollar. Analysten hatten allerdings mit 6,67 Milliarden gerechnet. Der Gewinn von 1,88 Milliarden Dollar oder 1,26 Dollar je Aktie übertraf hingegen die Erwartungen.

Qualcomm ist mit einem Rekordumsatz von 6,62 Milliarden Dollar in sein Geschäftsjahr 2014 gestartet. Die Einnahmen legten der veröffentlichten Bilanz (PDF) zufolge gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10 Prozent und im Vergleich zum Vorquartal um 2 Prozent zu. Dennoch konnte der Chiphersteller die hohen Erwartungen der Wall Street nicht ganz erfüllen.

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Der operative Profit sank im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 1,49 Milliarden Dollar und gegenüber dem Schlussquartal 2013 um 6 Prozent. Unterm Strich steht ein Plus von 1,88 Milliarden Dollar, was einem Rückgang um 2 gegenüber dem Vorjahr, aber einem Plus von 25 Prozent im Vergleich zum Vorquartal entspricht. Der GAAP-Aktiengewinn lag mit 1,09 Dollar auf Vorjahresniveau und 27 Prozent über dem Wert des Vorquartals. Nach Non-GAAP stehen 1,26 Dollar je Anteilsschein zu Buche.

Während der Umsatz trotz Rekordhöhen die Prognose der Analysten verfehlte, übertraf der Gewinn die Erwartungen. Die Wall Street hatte mit einem Aktiengewinn von 1,18 Dollar gerechnet bei Einnahmen von 6,67 Milliarden Dollar.

Qualcomm-CEO Paul Jacobs zeigte sich vom Ergebnis des ersten Quartals dennoch „zufrieden“. Er verwies in einer Stellungnahme ausdrücklich auf den Rekordumsatz sowie auf starke Verkäufe von Partnern, die Qualcomms Snapdragon-Chips in ihren Smartphones und Tablets verbauen. In den drei Monaten bis zum 29. Dezember hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 213 Millionen Prozessoren ausgeliefert, 17 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Seine Forschungs- und Entwicklungsausgaben erhöhten sich um 20 Prozent auf 1,32 Milliarden Dollar.

„Vorausschauend gehen wir davon aus, dass unser Ergebnis das weiter steigende weltweite Smartphone-Wachstum, unsere Führungsposition bei Chipsätzen sowie unsere Wettbewerbsstärke bei 3G/4G-Techniken und -Produkten widerspiegeln wird“, sagte Jacobs mit Blick auf das laufende zweite Fiskalquartal. Qualcomm rechnet mit Einnahmen zwischen 6,1 und 6,7 Milliarden Dollar und einem Non-GAAP-Aktiengewinn von 1,15 bis 1,25 Dollar, der damit deutlich höher läge als im Vorjahresquartal. Die Wall Street ist noch etwas optimistischer und geht von 1,26 Dollar bei 6,72 Milliarden Dollar Umsatz aus. Bis Ende März will Qualcomm 180 bis 195 Millionen Chips ausliefern. Das entspräche einem Zuwachs zwischen 4 und 13 Prozent.

Die Börse nahm das Ergebnis und den Ausblick positiv auf. Die Qualcomm-Aktie schloss am gestrigen Handelstag in New York mit 73,26 Dollar rund 3 Prozent im Plus und legte nach Börsenschluss nochmals leicht zu.

[mit Material von Zack Whitacker, ZDNet.com]

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Themenseiten: Prozessoren, Qualcomm, Quartalszahlen, Smartphone, Tablet

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