AMD meldet Umsatzplus und Gewinn im vierten Quartal

Die Einnahmen steigen um 38 Prozent auf 1,59 Milliarden Dollar. Das gute Ergebnis beruht auf einer hohen Nachfrage nach Grafikchips von AMD. Die Grafiksparte ist auch hauptverantwortlich für den Nettogewinn von 89 Millionen Dollar.

AMD hat seinen Umsatz im vierten Quartal um 38 Prozent auf 1,59 Milliarden Dollar gesteigert. Zugleich meldet der Chiphersteller einen Nettogewinn von 89 Millionen Dollar oder 0,12 Dollar je Aktie. Die Bilanz des Vorjahreszeitraums wies noch einen Nettoverlust von 473 Millionen Dollar aus.

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Die Einnahmen übertreffen die Erwartungen von Analysten, die einen Umsatz von 1,54 Milliarden Dollar hatten. Der erzielte Non-GAAP-Aktiengewinn von 0,06 Dollar entspricht der Prognose. Trotzdem brach der Kurs der AMD-Aktie im nachbörslichen Handel um 11,99 Prozent auf 3,67 Dollar ein. Wahrscheinlich reagierten die Anleger damit auf den schwachen Ausblick auf das erste Quartal 2014.

Der Geschäftsbereich Computing Solutions verbuchte im Schlussquartal 2013 722 Millionen Dollar Umsatz (minus 13 Prozent) und einen operativen Verlust von 7 Millionen Dollar. Die Grafiksparte Graphics and Visual Solutions steigerte ihre Einnahmen um 165 Prozent auf 865 Millionen Dollar. Der mit Grafikchips erzielte operative Gewinn kletterte sogar um 550 Prozent auf 121 Millionen Dollar. Eine großen Anteil daran hatten die von AMD als Semi-Custom SoCs bezeichneten Prozessoren und Grafikeinheiten für die Next-Gen-Spielkonsolen Sony Playstation 4 und Microsoft Xbox One.

„Der weitere Ausbau des Bereichs Semi-Custom SoCs und unser Vorsprung bei Grafikprodukten hat zu einem Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 38 Prozent geführt“, kommentierte AMD-CEO Rory Read. „2014 konzentrieren wir uns auf Umsatzwachstum und Profitabilität für das gesamte Jahr, indem wir unser geistiges Eigentum nutzen, um in neuen Zielmärkten und dem Kerngeschäft erfolgreich zu sein.“

Das Geschäftsjahr 2013 schloss AMD mit einem Verlust von 83 Millionen Dollar ab. Der Umsatz ging um zwei Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar zurück.

Im laufenden ersten Fiskalquartal rechnet AMD mit einem Umsatzminus gegenüber dem Dezemberquartal von 13 bis 19 Prozent, was 1,29 bis 1,38 Milliarden Dollar entspricht. Im ersten Vierteljahr 2013 hatte AMD bei einem Verlust von 0,19 Dollar je Aktie 1,09 Milliarden Dollar umgesetzt. Die Prognose der Wall Street liegt bei 1,36 Milliarden Dollar Umsatz und einem Fehlbetrag von 0,01 Dollar je Aktie.

[mit Material von Rachel King, ZDNet.com]

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Themenseiten: AMD, Grafikchips, Prozessoren, Quartalszahlen

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