Opera aktualisiert iPad-Browser Coast auf Version 2.0

Mit dem Update verzichtet der Browser auf Navigationsschaltflächen. Opera verbessert zudem die Integration von PDF-Dateien. Nutzer können nun auch ein eigenes Hintergrundbild für den Homescreen festlegen.

Opera hat rund drei Monate nach dem Release von Coast Version 2.0 des iPad-Browsers in Apples App Store veröffentlicht. Während die vorherigen Updates in erster Linie Fehlerkorrekturen brachten, liefert das jüngste Release auch mehrere neue Funktionen. Unter anderem verzichtet Opera auf Navigationsknöpfe für Vor und Zurück, stattdessen setzt es auf eine Bedienung per Wischgesten.

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Neu ist ebenfalls die Möglichkeit, das Hintergrundbild des Homescreens zu ändern. Nutzer können dafür entweder ein eigenes Foto verwenden oder ein von Opera angebotenes Bild wählen. Das norwegische Unternehmen hat zudem die Integration von PDF-Dateien erweitert. Nutzer können PDFs aus dem Browser heraus nun direkt in iBooks oder anderen PDF-Anwendungen anzeigen.

Sobald eine geöffnete Website Musik wiedergibt, zeigt ein animierter Grafik-Equalizer dies nun in dem zugehörigen Kachelsymbol auf dem Homescreen an. Der Browser spielt Musik auch ab, wenn er im Hintergrund arbeitet. Zudem ist es möglich, eine Musik-Website vom iOS-Sperrbildschirm aus zu kontrollieren.

Einem Blogeintrag zufolge wurde darüber hinaus die Seitennavigation per Wischgeste beschleunigt und die Kachel-Erkennung für Websites verbessert. Die Kacheln hatte Opera als Ersatz für Tabs eingeführt. Die Symbole können aber nur dann in der richtigen Größe angezeigt werden, wenn Websites einen entsprechenden HTML-Code enthalten.

Coast 2.0 besitzt zudem eine neue Security-Engine, die auf dem JavaScript-Core von iOS 7 basiert. Sie liefert unter anderem sicherheitsrelevante Informationen wie Details zur verwendeten Verschlüsselung bei einer HTTPS-Verbindung. Sie lassen sich über einen Klick auf das „i“-Symbol aufrufen.

Aus Coast heraus können Nutzer PDF-Dateien auch in iBooks oder Adobe Reader öffnen (Bild: Opera).Aus Coast heraus können Nutzer PDF-Dateien auch in iBooks oder Adobe Reader öffnen (Bild: Opera).

[mit Material von Liam Tung, ZDNet.com]

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Themenseiten: Browser, Opera, Opera Software, iPad

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