Microsoft verkauft über 2 Millionen Xbox One

Dafür benötigte es 18 Tage. Sonys Playstation 4 erreichte den Meilenstein von 2,1 Millionen verkauften Einheiten schon nach 15 Tagen. Bereits am ersten Verkaufstag fanden beide Konsolen über eine Million Abnehmer.

Die weltweiten Verkäufe von Microsofts Next-Generation-Konsole Xbox One haben 18 Tage nach dem Marktstart die 2-Millionen-Marke übertroffen. Das teilte der Hersteller am Mittwoch mit. Damit liefert sich die Xbox One weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Sonys Playstation 4.

Xbox One mit Kinect und Controller (Bild: Microsoft)Xbox One mit Kinect und Controller (Bild: Microsoft)

Die Japaner hatten schon vergangenen Dienstag erklärt, ihre neue Konsole habe sich inzwischen über 2,1 Millionen Mal verkauft. Sie benötigte zum Erreichen dieses Meilensteins 15 Tage.

„Die Nachfrage übersteigt das Angebot in den 13 Launch-Märkten, und die Xbox One ist bei den meisten Händlern ausverkauft“, sagte Yusuf Mehdi, Corporate Vice President of Strategy and Marketing von Microsofts Xbox-Sparte. Die Produktion laufe auf Hochtouren, um die Nachfrage erfüllen zu können.

Laut Microsoft ist die Xbox One seine bisher erfolgreichste Konsole. Mit bisher 111.111 Einheiten pro Tag habe sie sich zum Start schneller verkauft als der Vorgänger Xbox 360. Dies zeichnete sich schon am ersten Verkaufstag ab. Allein in den ersten 24 Stunden fand die neue Microsoft-Konsole über eine Million Käufer.

Die Playstation 4 schaffte ihre erste Million ebenfalls am ersten Verkaufstag, der eine Woche vor dem der Xbox One lag. Allerdings brachte Sony seine Konsole zunächst nur in Nordamerika in den Handel und führte sie erst am 29. November in Europa und Lateinamerika ein. Microsoft hingegen organisierte einen breiten Marktstart in insgesamt 13 Ländern. Zu ihnen gehörten neben den USA und Kanada auch Australien, Neuseeland, Brasilien, Mexiko, Großbritannien, Irland, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und Deutschland.

Playstation 4 mit DualShock-Controller (Bild: Sony)Playstation 4 mit DualShock-Controller (Bild: Sony)

Zudem verkauft Microsoft seine Konsole zusammen mit der Bewegungssteuerung Kinect und verlangt einen höheren Preis. Während die Playstation 4 für 399 Euro über die Ladentheke geht, kostet die Xbox One 499 Euro. Microsoft nahm damit bisher deutlich mehr ein – und angesichts der unterschiedlichen Ausgangspositionen bleibt das Konsolenrennen vorerst offen.

Analysten von IHS haben derweil unter Berücksichtigung der Produktionskosten ermittelt, dass Microsoft mit jeder verkauften Xbox One angeblich einen kleinen Gewinn einfährt. Sony mache mit der Playstation 4 hingegen praktisch keinen Profit. Die Analyse lässt jedoch Entwicklungs- und Vertriebskosten außer Betracht.

Letzlich verfolgen beide Hersteller mit ihren Konsolen aber dieselbe Strategie: Den Großteil des Gewinns wollen sie mit dem Verkauf von Spielen erzielen. Ähnlich handhaben es auch Amazon und Google, die ihre Hardware günstig anbieten, um mit ihren Diensten zu verdienen.

[mit Material von Don Reisinger, News.com]

Themenseiten: Konsole, Microsoft, Sony

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