Firefox 26 für Android bringt neuen Startbildschirm

Der Homescreen bietet schnellen Zugriff auf Top Sites, Verlauf, Lesezeichen und Leseliste. Außerdem unterstützt der Android-Browser jetzt Intel-x86-Prozessoren. Die ebenfalls aktualisierte Desktop-Version sperrt nun standardmäßig das Java-Plug-in.

Mozilla hat Firefox für Android auf Version 26 aktualisiert. Das Update bringt einen neu designten Startbildschirm, der schnelleren Zugriff auf Kernfunktionen des Browsers ermöglicht. Beim Start des Browsers, beim Öffnen eines neuen Tab oder beim Antippen der URL-Leiste erscheint der neue Homescreen mit einem Menü, durch das man mittels Wischgesten zwischen Thumbnails angepinnter Top Sites, Verlauf, Lesezeichen und Leseliste wechseln kann.

Als Standardsuchmaschine lassen sich nun auch Bing und Yahoo festlegen. Der Passwortmanager unterstützt neuerdings per Script generierte Passwörter. Neu ist zudem Support für Smartphones und Tablets mit Intel-x86-Chips, wie es im Mozilla-Blog heißt. Dazu zählen das Motorola Razr i, das Acer Liquid C1, das Lenovo K900 IdeaPhone und das Samsung Galaxy Tab 3.

Der neue Startbildschirm von Firefox für Android gibt schnellen Zugriff auf Top Sites, Verlauf, Lesezeichen und Leseliste (Bild: Mozilla).Der neue Startbildschirm von Firefox für Android gibt schnellen Zugriff auf Top Sites, Verlauf, Lesezeichen und Leseliste (Bild: Mozilla).

Die jüngste Version des Mobilbrowsers schließt auch einige Sicherheitslücken und korrigiert diverse Fehler. So wurden beispielsweise das Rendering, die Anzeige von JPEG-Bildern und die Seitenladezeiten verbessert. Noch ungelöst ist hingegen das Problem, dass Flash in Firefox unter Android 4.4 KitKat nicht funktioniert. Alle Neuerungen und bekannten Fehler von Firefox 26 für Android sind in den Release Notes aufgelistet.

Bei der ebenfalls ab sofort verfügbaren Desktop-Variante von Firefox 26 für Windows, Mac und Linux steht die Sicherheit im Fokus. Plug-ins zur Funktionserweiterung des Browsers werden jetzt wie bei Google Chrome standardmäßig blockiert – einzige Ausnahme ist Flash. Die im Januar vorgestellte und jetzt implementierte Funktion Click to Play verhindert die Ausführung von Plug-ins wie Silverlight oder QuickTime, solange der Nutzer dieser nicht ausdrücklich zugestimmt hat.UPDATE: Wie Mozilla mitteilt, sperrt Click to Play standardmäßig bisher nur das Java-Plug-in. Alle weiteren lassen sich wie gewohnt ausführen. „In den kommenden Wochen werden wir Einzelheiten zu einer Plug-in-Whitelist-Richtlinie bekannt geben, die es erlaubt, Ausnahmen für bestimmte Erweiterungen und Websites für Click to Play zu definieren. Wir möchten Entwicklern Zeit geben, auf die Whitelist-Richtlinie zu reagieren und Rückmeldungen einzureichen“, erklärte Chad Weiner, Director Product Management bei Mozilla.

Unter Windows können Anwender Firefox jetzt auch aktualisieren, wenn sie keine Schreibrechte für das Installationsverzeichnis besitzen. Das setzt allerdings voraus, dass der Mozilla Maintenance Service ausgeführt wird. Praktisch ist das etwa für Nutzer eines Arbeitsplatz-PCs ohne Administratorrechte.

Die Linux-Version von Firefox 26 bietet ab sofort Support für H.264-Video, sofern die korrekten gstreamer-Plug-ins installiert sind. Auch der Passwortmanager der Desktop-Ausgabe unterstützt nun scriptgenerierte Kennwörter. Eine Liste aller Neuerungen findet sich in den Release Notes.

Download:

[mit Material von Seth Rosenblatt, News.com]

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Themenseiten: Android, Browser, Firefox, Linux, Mozilla, Windows, macOS

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