Aldi Nord bietet 4,5-Zoll-Smartphone mit Quad-Core-CPU für 149 Euro an

Das Medion Life P4501 wird ab 12. Dezember erhältlich sein. Die Ausstattung umfasst 1 GByte RAM, 4 GByte erweiterbarer Speicher, WLAN, HSPA und zwei Kameras. Abstriche müssen Käufer bei Displayauflösung und Betriebssystem machen.

Aldi Nord hat ab dem 12. Dezember ein Android-Smartphone mit Quad-Core-Prozessor und 4,5-Zoll-Bildschirm im Programm. Das Medion Life P4501 wird 149 Euro kosten. Angesichts des relativ günstigen Preises müssen Käufer zu einige Kompromissen bereit sein, etwa bei der Displayauflösung oder der vorinstallierten Android-Version.

Das Medion Life P4501 ist ab 12. Dezember für 149 Euro bei Aldi Nord erhältlich (Bild: Aldi).Das Medion Life P4501 ist ab 12. Dezember für 149 Euro bei Aldi Nord erhältlich (Bild: Aldi).

Ab Werk kommt die erste Jelly-Bean-Ausgabe 4.1 zum Einsatz, auf die inzwischen schon drei große Updates gefolgt sind. Der Touchscreen des Medion-Smartphones löst 960 mal 540 Bildpunkte auf. Das ist nicht überragend, aber für die Preisklasse durchaus üblich. Hervorzuheben ist hingegen der schnelle Snapdragon-Prozessor von Qualcomm, dessen vier Kerne mit 1,2 GHz takten. Denn ein Quad-Core-Chip kommt in diesem Preissegment eher selten zum Einsatz, etwa beim zuvor von Aldi für 179 Euro angebotenen Medion Life X4701, dem Acer Liquid E2 und dem Huawei Ascend G525. Die meisten anderen Modelle bieten lediglich eine Dual-Core-CPU.

Dem Prozessor steht beim Medion Life P4501 1 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Die interne Speicherkapazität ist mit 4 GByte etwas knapp bemessen, lässt sich aber durch eine MicroSD-Karte um bis zu 32 GByte erweitern. Eine 8-GByte-Karte gehört übrigens zum Lieferumfang des Telefons. Auch ein Starterset von Alditalk samt SIM-Karte und zehn Euro Startguthaben liegt bei.

An Kommunikationsoptionen unterstützt das Medion Life P4501 GSM, EDGE und UMTS mit HSPA, das Datentransferraten von bis zu 7,2 MBit/s im Downstream und 5,76 MBit/s im Upstream ermöglicht. WLAN nach IEEE 802.11b/g/n sowie Bluetooth 3.0 sind ebenfalls an Bord.

Die Akkukapazität beträgt 1700 mAh, was laut Medion für eine Gesprächszeit von bis zu 6,6 Stunden und gut 8 Tage Standby reicht. Außer einer in der Rückseite verbauten 8-Megapixel-Kamera mit Blitzlicht, Autofokus und digitalem Zoom besitzt das Smartphone eine frontseitige 2-Megapixel-Webcam für Videotelefonie.

Das Medion Life P4501 misst 6,9 mal 13,3 Zentimeter und ist 11 Millimeter dick. Es wiegt rund 145 Gramm. Zum Lieferumfang gehören neben dem Alditalk-Starterset und der MicroSDHC-Karte ein USB-Daten- und Ladekabel, ein In-Ear-Headset sowie natürlich Netzladegerät, Kurzanleitung und Sicherheitshandbuch. Außerdem sind die Medion GoPal Outdoor-App mit Geocaching-Funktion sowie eine 30-Tage-Testversion von Kaspersky Mobile Security vorinstalliert.

Eine etwas leistungsfähigere Alternative zum neuen Medion-Smartphone ist das kürzlich vorgestellte Moto G von Motorola. Es kommt ebenfalls mit Quad-Core-Prozessor und identischer Bildschirmdiagonale, löst aber 1280 mal 720 Pixel auf. Außerdem hat Motorola für Januar schon ein Update auf das aktuelle Android 4.4 angekündigt. Dafür ist das Moto G aber auch etwas teurer: Die 8-GByte-Variante kostet 169 Euro, die 16-GByte-Version 199 Euro.

[mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

Themenseiten: Aldi, Android, Medion, Smartphone

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3 Kommentare zu Aldi Nord bietet 4,5-Zoll-Smartphone mit Quad-Core-CPU für 149 Euro an

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  • Am 9. Dezember 2013 um 10:41 von Mac-Harry.de

    Altes Betriebssystem

    Das ist doch üblich bei Google Androids. Kaum ein Android hat eine sichere, ich meine aktuelle Version des Betriebssystems. Android-Anwendersn ist es aber auch meistens so egal, wie das Thema Sicherheit. Aldi bietet wie immer billige Technik an. Wer das kauft, weiss das auch.

    • Am 9. Dezember 2013 um 16:29 von Judas Ischias

      Mac-Harry, woher willst Du beurteilen können, dass „Android-Anwendersn“ das Thema Sicherheit egal ist? Ich kenne keinen User aus dieser Zielgruppe. lol Aber die Android-Anwender die ich kenne, sind schon auf Sicherheit bedacht. Noch eine ganz tolle Lesempfehlung hier auf Zdnet, der Artikel, warum Obama nicht das iPhone benutzen darf.

  • Am 9. Dezember 2013 um 14:12 von Frank Drews

    In der gleichen Preisklasse spielt auch das Motorola Moto G. Nur mit mehr Bums unter der Haube und mit dem allerneusten Android …

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