Seagate bringt Windows-Server-NAS mit bis zu 16 TByte für Arbeitsgruppen

Es soll sich nahtlos in die bestehende Windows-Infrastruktur integrieren lassen. Bis zu 50 Mitarbeiter können gleichzeitig auf darauf gespeicherte Daten zugreifen, während parallel Backups durchgeführt werden. Maximal vier 3,5-Zoll-SATA-Festplatten finden in dem NAS Platz.

Seagate hat einen Netzwerkspeicher mit maximal 16 TByte Speicherkapazität vorgestellt, der für Büros oder Arbeitsgruppen mit bis zu 50 Mitarbeitern gedacht ist. Er richtet sich insbesondere an Unternehmen mit einer Windows-basierten IT-Infrastruktur.

Das Windows-Server-NAS ist mit bis zu 16 TByte Speicher erhältlich (Bild: Seagate).Das Windows-Server-NAS ist mit bis zu 16 TByte Speicher erhältlich (Bild: Seagate).

Mit dem „Windows Server Business Storage 4-Bay NAS“ können Mitarbeiter von allen Computern innerhalb des Unternehmensnetzwerks auf die Daten zugreifen, sie bearbeiten und teilen, während gleichzeitig PC-Backups an einer zentralen Stelle durchgeführt werden. Das Network Attached Storage (NAS) nimmt bis zu vier 3,5-Zoll-SATA-Festplatten auf, die sich im laufenden Betrieb austauschen lassen (Hot-Swap). Die Laufwerke können auf Wunsch auch in den RAID-Modi 0, 1, 5 und JBOD betrieben werden. Ab Werk verbaut Seagate seine speziell auf den NAS-Betrieb ausgelegten Magnetspeicher mit Kapazitäten von bis zu 4 TByte.

Als Prozessor kommt ein 2,13 GHz schnelles Dual-Core-Modell aus Intels Atom-Reihe zum Einsatz. Ihm stehen 4 GByte DDR3-RAM zur Seite. Mittels Dual-Gigabit-Ethernet wird das NAS ins Netzwerk eingebunden. Externe Speichermedien lassen sich an je einen USB-3.0-Port an Vorder- und Rückseite sowie eine rückseitige USB-2.0-Schnittstelle anschließen. Auch ein USM-Steckplatz (PDF) ist integriert.

Als Betriebssystem dient die Workgroup-Edition von Windows Storage Server 2012. Mit nativer Unterstützung für das Active Directory ist der Zugang und die Verwaltung von Benutzern an jedem Gerät möglich und bietet statt einer manuellen Erfassung ein einfaches Setup über ein bestehendes Verzeichnis. Windows Storage Spaces schützt die Daten, indem überflüssige Versionen auf verschiedenen Disks gespeichert werden. BitLocker-Verschlüsselung soll sicherstellen, dass kein unautorisierter Zugriff auf die Daten erfolgt.

Blick auf die vier Festplatteneinschübe und den USM-Steckplatz (Bild: Seagate)Blick auf die vier Festplatteneinschübe und den USM-Steckplatz (Bild: Seagate)

Eine integrierte Monitoring-Software gibt einen Überblick über den aktuellen Systemzustand und vereinfacht die Verwaltung. Über Add-ins von Drittanbietern lässt sich der Windows Server zudem an die spezifischen Anforderungen des Unternehmens anpassen. Eine intelligente Lüftersteuerung, Energiemanagement-Funktionen, Remote-Zugriff, iSCSI-Support und 100 GByte kostenloses Online-Backup von EVault runden die Ausstattung ab.

Der 25,2 mal 16 Zentimeter große Netzwerkspeicher ist zu den Betriebssystemen Windows XP, Vista, 7 und 8 sowie zu Windows Server 2000, 2003, 2008, 2008 R2 und 2012 kompatibel. Er wird ab Dezember in Kapazitäten von 4, 8, 12 oder 16 TByte bei Seagates Distributionspartnern erhältlich sein. Preise sind noch nicht bekannt.

Themenseiten: Mittelstand, Netzwerk, Seagate, Storage, Storage & Server, Windows Server 2012

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