Bericht: Nokia arbeitet an Lumia-Geräten „Goldfinger“ und „Moneypenny“

Über das Twitterkonto @evleaks sind zwei weitere geplante Windows-Phone-Geräte von Nokia durchgesickert. Die wohl bemerkenswerteste Information sind die aus den James-Bond-Romanen (oder -Filmen) von Ian Fleming entnommenen Codenamen Goldfinger und Moneypenny.

Das Lumia 1320 ist eine abgespeckte Version des Lumia 1520. Dafür kostet es mit 399 Euro auch nur die Hälfte (Bild: Nokia).

Beide werden unter der kommenden Windows-Phone-Version 8.1 („Blue“) laufen. Von Goldfinger heißt es außerdem, es verwende eine neue Oberfläche namens 3D Touch. Dazu hat The Verge weitere Informationen von Quellen erhalten. Unter 3D Touch sei eine von Nokias früherem Designchef Marko Ahtisaari schon vor zwei Jahren geschilderte Gestensteuerung zu verstehen, heißt es.

Ein 3D-Touch-fähiges Smartphone soll Gesten über und neben der Oberfläche erkennen – ähnlich wie bei Nokias Software Glance, die es Anwendern ermöglicht, mit einem Winken über dem Bildschirm etwa die Zeitanzeige aufzurufen. Geplante Gesten sind den Quellen des Blogs zufolge für Scrollen und Umblättern zuständig. Auf dem Samsung Galaxy S4 und Ablegern kann man mit ähnlichen „Air Gestures“ zwischen Musikstücken wechseln, Anrufe annehmen und scrollen.

The Verge erwartet offizielle Erläuterungen zu diesen Funktionen erst im Februar auf dem Mobile World Congress 2014. Das Blue-Update – also auf Windows Phone 8.1 – soll außerdem die seit dem Start des OS vermisste Benachrichtigungszentrale einführen, das Multitasking verbessern und einen persönlichen Assistenten namens Cortana mitbringen.

@evleaks hat später einen weiteren Tweet zu Nokia nachgeschoben. Demnach sind neben dem neuen Flaggschiff Goldfinger zwei weitere Smartphones mit Windows 8.1 ab Werk geplant, wovon Moneypenny wiederum eines sein dürfte. Und zusätzlich werde es ein neues Modell mit High-End-Kamera geben.

Der oder die Betreiber von @evleaks gelten als ungewöhnlich gut informiert – ein Ruf, den sie sich durch eine hohe Trefferquote erarbeitet haben. Insbesondere zum Thema Nokia scheinen sie über hervorragende Quellen zu verfügen, konnten sie doch schon Vorabfotos mehrerer unveröffentlichter Modelle publizieren, die sich später als echt herausstellten.

[mit Material von Don Reisinger, News.com]

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