Intel eröffnet Ladengeschäfte für die Weihnachtszeit

Das erste steht ab 23. November in New York zur Verfügung. Kunden können dort Produkte mit Intel-Komponenten ausprobieren und auch für ein paar Stunden ausleihen. Am 25. Januar stellt Intel dann die Geschäfte wieder ein.

Intel steht davor, eine Handvoll Ladengeschäfte zu eröffnen – wenn auch nur vorübergehend. Der erste Intel Store wird am 23. November starten. Er findet sich im Bezirk NoLita von Manhattan, New York. Weitere sollen folgen – aber wohl ebenfalls in den USA beziehungsweise sogar New York.

Intel-Store in Manhattan (Bild: Intel)

Wie ein Video zeigt, finden Kunden dort von Intel-Prozessoren angetriebene Produkte wie Notebooks und PCs. Sie können die Geräte auch für ein paar Stunden ausleihen oder im Laden ausprobieren, während sie einen Kaffee trinken.

Einem Bericht des Blogs Laptop zufolge werden die Stores bis 25. Januar 2014 offen sein. Eine offizielle Ankündigung – über das Video hinaus – dürfte erst noch folgen. Unklar ist etwa, ob Kunden das gewählte Produkt direkt mitnehmen oder nur auswählen und über ein Onlinesystem bestellen können.

Intel ist wohl der erste Chiphersteller mit eigenen Ladengeschäften. Es fertigt selbst so gut wie keine Produkte für Endkunden und bietet daher in den saisonal geöffneten Läden vor allem Partnergeräte an. Offenbar hat der Konzern das Gefühl, seine Produkte beziehungsweise die mit ihnen ausgestatteten Endgeräte seien besser als ihr Ruf, und es empfehle sich, den Kunden mehr Möglichkeiten zum Ausprobieren zu geben.

Seine letzten Quartalszahlen hatte Intel Mitte Oktober gemeldet: Die nachlassende Nachfrage im PC-Segment bekam es auch im dritten Quartal seines Geschäftsjahrs zu spüren. Der Umsatz der PC Client Group ging der aktuellen Bilanz zufolge um 3,5 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar zurück. Die für Serverprozessoren zuständige Data Center Group erzielte mit 2,9 Milliarden Dollar (plus 12 Prozent) hingegen ein Rekordergebnis. Insgesamt lagen die Einnahmen mit 13,5 Milliarden Dollar auf Vorjahresniveau. Der Nettogewinn ging allerdings leicht auf 2,95 Milliarden Dollar zurück.

Inside Intel Store (Bild: Intel)

[mit Material von Zack Whittaker, ZDNet.com]

Themenseiten: Desktop, Intel, Notebook, Prozessoren

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