Twitter führt Custom Timelines ein

Dabei handelt es sich um von Hand zusammengestellte Sammlungen von Tweets zu einem Thema oder einer Veranstaltung. Zum Start lassen sie sich nur mit TweetDeck anlegen. Zugriff hat jeder, der die URL kennt. Auch Einbetten in Websites ist möglich.

Twitter ermöglicht seinen Nutzern ab sofort, Tweets zu Sammlungen zusammenzustellen, die es Custom Timelines nennt. Die Echtzeit-Kollektionen lassen sich anschließend anderen zur Verfügung stellen. So können beispielsweise Veranstalter alle Tweets aus diversen Quellen zu ihrem Event in einer Custom Timeline sammeln.

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Partner von Twitter bekommen außerdem die Möglichkeit, über eine neue Programmierschnittstelle (API) solche Custom Timelines aufzubauen. Dann ist offenbar weniger Handarbeit nötig. Details erfahren zunächst nur Teilnehmer am Betaprogramm.

Derzeit gibt es die neue Option ausschließlich in Twitters Client TweetDeck. Einmal zusammengestellt, kann jeder darauf zugreifen, die die zugehörige URL kennt. Außerdem lassen sie sich natürlich in Websites einbauen. Im Laufe der nächsten Tage sollte die Funktion alle TweetDeck-Nutzer erreichen, schreibt Twitter.

„Das bedeutet, dass Sie eine Timeline erstellen können, die die bemerkenswertesten und relevantesten Tweets enthält, wenn die Diskussion zu einer Veranstaltung oder einem Thema auf Twitter losgeht“, schreibt Twitter-Mitarbeiter Brian Ellin in einem Blogbeitrag.

Als eine der ersten Custom Timelines stellt Twitter die von US-Moderator Carson Daly vor, in der es um seine Sendung „The Voice“ geht. Twitter hofft, dass solche Sammlungen den Einstieg in sein Angebot erleichtern, da die Vielzahl der bunt durcheinander wirbelnden Tweets auf manche Nutzer allzu verwirrend wirkt.

Tweet-Sammlung von Moderator Carson Daly (Screenshot: News.com)

[mit Material von Jennifer Van Grove, News.com]

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Themenseiten: Soziale Netze, Twitter

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