Google Apps unterstützt IE9 nicht mehr

Dies entspricht der allgemeinen Richtlinie: Google testet seine Online-Apps nur mit den beiden letzten Versionen von Firefox, IE und Safari. Mit Veröffentlichung von IE11 fällt IE9 aus dem Supportrahmen. Anwender erhalten in Kürze Warnhinweise.

Google weist darauf hin, dass seine Online-Bürosoftware Google Apps künftig den Browser Internet Explorer 9 – den Standardbrowser von Windows 7 – nicht mehr unterstützen wird. Nach der Veröffentlichung von Internet Explorer 11 am 17. Oktober sind keine weiteren Tests der Programme mit IE9 mehr geplant.

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Damit setzt Google konsequent seine Richtlinien um: Es garantiert Kompatibilität nur für seinen eigenen Browser Chrome sowie jeweils die letzten beiden Versionen von Firefox, Internet Explorer und Safari. Offenbar wünscht sich Google, alle Browser würden wie sein Chrome stets automatisch auf die neuste Version gebracht.

Anwender, die mit einem nicht unterstützten Browser auf Gmail und andere Google-Anwendungen zugreifen, sollten eine Nachricht oder zwischengeschaltete Seite mit einem Hinweis zu sehen bekommen. Dort erfahren sie, wie sie ihren Browser auf einen neueren Stand bringen können. In den nächsten Wochen soll dies auch bei Anwendern mit IE9 der Fall sein.

Internet Explorer 11 liegt derzeit nur für Windows 8 beziehungsweise 8.1 vor, wo er der Standardbrowser ist. Ein Ableger für Windows 7 steht aber ebenfalls vor dem Start.

Von seinem aktuellen Browser sagt Microsoft, er könne Online-Office-Anwendungen einen Performanceschub bringen. Als angeblich erster Browser bietet er natives Einfügen von Bildern aus dem Zwischenspeicher. Beim Einfügen von Text in Listen wird deren Formatierung beibehalten. Neu ist auch ein besonders granulares Rückgängigmachen.

Im August 2013 kam IE9 noch auf 9,02 Prozent Marktanteil laut Net Applications. Auf den ebenfalls nicht von Google unterstützten IE8 entfielen sogar 21,65 Prozent, gefolgt von IE10 mit 18,65 Prozent. Chrome verwendeten 16 Prozent aller Internetnutzer weltweit. Bei Nutzern von Google Apps dürften die Anteile aber ganz anders aussehen.

[mit Material von Seth Rosenblatt, News.com]

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