Displaymate: Kindle Fire HDX schlägt iPad Air

Der 8,9-Zoll-Bildschirm des Amazon-Geräts ist das "beste je getestete Tablet-Display". Apple erhält die Note "sehr gut", Amazon aber "exzellent". Beide überzeugen hinsichtlich Farbwiedergabe, Kontrast und Bildqualität. Nicht mithalten kann hingegen Googles aktuelles Nexus 10.

Displaymate hat die Bildschirme aktueller High-End-Tablets verglichen. Es bescheinigt dem neuen Apple iPad Air ein „sehr gutes“ Display. Besser sei nur der Bildschirm des Amazon Kindle Fire HDX 8.9, den die Tester als „exzellent“ bewerten.

Bildschirmvergleichstabelle(Quelle: DisplayMate)

Es handle sich um das „beste je getestete Tablet-Display“, steht im Bericht von Displaymate. Das Kindle Fire HDX 8.9 übertreffe das iPad Air hinsichtlich „Helligkeit, Reflexionen und Umgebungslichtkontrast, wozu noch ein erster Platz im äußerst anspruchsvollen Bereich Farbtreue kommt.“

In seiner Vergleichstabelle hat DisplayMate den Tablets von Amazon und Apple noch das von Samsung gefertigte Google Nexus 10 zur Seite gestellt, das allerdings vom letzten Jahr stammt. Laut Testbericht ist der Screen des Kindle Fire HDX 8.9 beiden Konkurrenten auch hinsichtlich der Leistungsaufnahme überlegen.

Das Display des Apple iPad Air wird ebenfalls nachdrücklich gelobt. Es könne wie das des Amazon-Tablets bei Farbwiedergabe, Kontrast und Bildqualität punkten. „Wahrscheinlich sind beide jedem Display in Ihrem Haushalt überlegen (wenn es nicht ein kalibriertes Display ist)“, heißt es.

Auch auf die unterschiedlichen Fertigungstechniken geht der Test ein. Das Kindle Fire sei mit einem Niedrigtemperatur-Polysilizium-Bildschirm ausgestattet, wie er in vielen LCD-basierten Smartphones zum Einsatz komme. Das iPad Air dagegen bringe ein IGZO-Metalloxid-LCD mit, das marktüblichen Bildschirmen aus amorphem Silizium deutlich überlegen sei.

Die von Sharp entwickelte IGZO-Technologie, die nach den Fertigungskomponenten Indium, Gallium und Zinkoxid benannt ist, ermöglicht besonders scharfe, sparsame und dünne Bildschirme. Sie müssen nicht konstant mit Strom versorgt werden wie ein LCD, sondern erst dann, wenn der Nutzer darauf drückt, eine Interaktion stattfindet und sich der Bildschirminhalt verändert.

Als Ausblick verweist DisplayMate auf die anstehende Neuauflage des Google Nexus 10. Es werde vermutlich den Abstand zu den beiden Spitzenreitern zumindest verkürzen können.

[mit Material von Brooke Crothers, News.com]

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Themenseiten: Amazon, Android, Displaymate, Displays, Google, Samsung, Tablet, iPad

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