Tim Cook: Wir können neue Produktkategorien erschließen

Die Einführung ist offenbar erst nächstes Jahr zu erwarten. Cook sagte Analysten, er stehe zu seiner früheren Aussage, Apple bereite "aufregende neue Produkte" vor. 64-Bit-Prozessor und Fingerabdruckscanner sind nur der Anfang einer "langen Roadmap".

Apple-CEO Tim Cook hat im Kontext der jüngsten Quartalszahlen anklingen lassen, dass Apple tatsächlich neue Produktkategorien plant – aber erst für 2014. Cook sagte Analysten, er stehe zu seiner früheren Aussage, Apple bereite „aufregende neue Produkte“ vor. Man habe „eine lange Roadmap“, und die jüngsten Innovationen – Fingerabdruckscanner und 64-Bit-Prozessor – seien nur der Anfang.

Tim Cook in Apple Store (Bild: News.com)

„Wenn Sie sich die Fähigkeiten ansehen, die Apple hat, von Hardware zu Software und bei Services, ist das wirklich einmalig“, sagte Cook. „Und natürlich glauben wir, dass wir unsere Fähigkeiten nutzen können, um weitere großartige Produkte zu bauen, die für bisher nicht von uns abgedeckte Bereiche stehen.“

Als Favoriten für solche neuen Produktkategorien werden ein Apple-Fernseher und Wearable Computing – insbesondere eine Smartwatch – gehandelt. Fernsehpläne verfolgte bekanntlich schon Cooks Vorgänger Steve Jobs. Doch es blieb bei Plänen – und selbst an der Settop-Box Apple TV fürs Wohnzimmer hat Apple in den letzten Jahren relativ wenig verändert.

Zu einer Smartwatch hat sich Apple ebenfalls interessiert geäußert und sich auch den Namen iWatch in einer Reihe von Ländern schützen lassen. Doch statt ein Produkt auf den Markt zu bringen, wartete das Unternehmen bisher ab – und überließ es dem Konkurrenten Samsung, sich mit einem Modell „Galaxy Gear“ zu blamieren, das täglich aufgeladen werden muss und zu kaum einem Smartphone kompatibel ist. Allerdings verfügt das iPhone 5S über einen Motion-Koprozessor namens M7, der Fitness-Apps – auch im Zusammenspiel mit dem Nike-Armband Fuelband – unterstützt. Er misst fortwährend die Bewegungsdaten des Nutzers, sogar wenn das Gerät im Ruhezustand ist, was Akkulaufzeit spart, wenn Schrittzähler und eventuelle Fitness-Apps den ganzen Tag laufen sollen.

Denkbar ist zudem, dass Apple doch noch ein größeres iPhone einführt, da sich eine beträchtliche Nutzerzahl über das aktuelle Limit von 4 Zoll bei der Bilddiagonale beschwert. Zwischen dieser Größe und der Diagonale von 7,9 Zoll des iPad Mini klafft offenkundig eine Lücke in Apples Angebot. Ein potenzielles neues Produktfeld für Apple sind außerdem Spiele – etwa indem Apple TV sich in Richtung Konsole mit Bluetooth-Controllern weiterentwickelt.

Apple hatte vergangene Nacht die Bilanz für sein viertes Fiskalquartal 2013 (bis 28. September) vorgelegt. Es verkaufte demnach 33,8 Millionen iPhones – mehr als je in einem Septemberquartal. Der Nettogewinn schrumpfte jedoch um 9 Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar oder 8,26 Dollar je Aktie. Seinen Umsatz steigerte das Unternehmen aus Cupertino um 4 Prozent auf 37,5 Milliarden Dollar. Damit übertraf Apple erneut die Erwartungen der Analysten.

[mit Material von Joan E. Solsman by Joan E. Solsman, News.com]

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Themenseiten: Apple, HDTV, Smartwatch, iPad, iPhone

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