Sharp zeigt Schneidebrett mit Touchscreen und eingebauter Waage

Sharp hat einen Prototypen eines Schneidebretts mit Touchscreen und eingebauter Waage gebaut, der aus einem Ideenwettbewerb hervorgegangen ist. Die Erfinderin Siobhán Andrews durfte „Chop-Syc“, so der Projektname, selbst in einer britischen Niederlassung des Konzerns umsetzen. In einem Video ist das interaktive Küchengerät nun zu sehen.

Sharp-Küchentablet Chop-syc im Einsatz (Bild: via Vimeo)

Das Schneidebrett nutzt als Kern einen Touchscreen-Bildschirm – also eines der Kernprodukte des Herstellers Sharp. Darauf lassen sich ganz normal Küchenzutaten schneiden, denn die Oberfläche besteht aus gehärtetem Glas, und es dient als Waage.

Andrews hat aber auch eine passende interaktive und per Funknetz mit dem Web verbundene Küchensoftware realisiert. So kann man direkt am Arbeitsplatz in der Küche Rezepte lesen, Zutatenlisten durchsehen oder auch Gesamtpreise für eine Speise bei Supermarktwebsites nachschlagen lassen.

Durch einen Kreis kann sich der weniger versierte Koch auch anzeigen lassen, wie groß sein Spaghettibündel sein muss, um für eine bestimmte Zahl Esser auszureichen. Und natürlich lassen sich Maßeinheiten umrechnen, was das Kochen gerade nach englischen Kochbüchern mit Angaben in Unzen und Zoll erleichtern dürfte.

Durchdacht ist auch die Tatsache, dass einer der Ränder der glatten Oberfläche abgesenkt wurde. Hier lassen sich einmal geschnittene Zutaten leicht in den Topf oder die Pfanne schieben – eine Idee, die viele nicht interaktive Schneidebretter noch verbessern würde.

Siobhán Andrews hatte mit ihrem Entwurf auf Papier Sharps Wettbewerb #GetItDownOnPaper und damit ein zwei Monate dauerndes Praktikum gewonnen. Ob und wann der Prototyp in Serie gehen kann, ist noch offen.

[mit Material von Michelle Starr, News.com]

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Neueste Kommentare 

7 Kommentare zu Sharp zeigt Schneidebrett mit Touchscreen und eingebauter Waage

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  • Am 23. Oktober 2013 um 21:25 von Judas Ischias

    Ich schwanke hin und her, ob das eine geniale Erfindung ist, oder ob es wieder ein Artikel ist, den die Welt nicht braucht?!

    • Am 24. Oktober 2013 um 5:22 von John Doe

      Na ja, im Küchenalltag würde es wohl schnell wieder verschwinden. Interessant wäre es aber vielleicht, um den einen oder anderen, gerade auch Kinder, doch wieder in die Küche und zu gesundem Essen zu locken.

  • Am 24. Oktober 2013 um 11:43 von Oscar

    Persönlich dachte ich zuerst, dass man jetzt auch schon Scheidebretter mit dem Internet verbindet und am besten gleich bei einschlägigen sozialen Netzwerken postet: „Person XX kocht gerade Nudeln und nutzt dafür zu viele Tomaten“ oder so in der Art aber nach einer kurzen Weile muss ich sagen :“Shut Up and Take my Money!!“ Die neue Verknüpfung bestehender Elemente (denn eine Erfindung indem Sinne ist es ja nicht) hat einen gewissen Touch von Modernität. Wenn man dieses Gerät gleich in die Arbeitsfläche integriert, dann wäre dies ein Grund für eine neue Küche..

  • Am 24. Oktober 2013 um 13:28 von Hugo

    Ist eher was für uns Jungesellen, aber dann muß es zwingend Geschirrspülertauglich sein!

    • Am 24. Oktober 2013 um 15:30 von Judas Ischias

      Trocknen in der Spülmaschine oder von Hand? Ich frage nur wegen der Temperatur. Beim waschen möglicherweise nicht so heiß, aber zum trocken werden muss es doch heisser sein, nicht dass es sich noch verbiegt.

  • Am 25. Oktober 2013 um 10:50 von scharf

    ich dachte, dafür gibts das ipad :D

    das gerät macht einzeln keinen sinn. im küchenmobiliar integriert macht das mehr sinn, vernetzt mit dem herd, kühlschrank, telefonanschluss und weiß der geier.

    • Am 25. Oktober 2013 um 11:17 von Hans

      Ich warte ja noch auf das Android Bügeleisen Smartphone. Telefonieren beim Bügeln. ;-)

      Es darf aber dann in den USA der Sicherheitshinweis nicht fehlen, dass man im ‚heissen‘ Zustand bitte ein Headset nehmen sollte. Sonst hat man gleich die 100 Mio Klage an der Backe (wörtlich genommen!) ;-)

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