Apple stellt Cards ein

Mit der iOS-App ließen sich echte Postkarten erstellen und per US Postal Service verschicken. In Deutschland stand es nicht zur Verfügung. Als Alternative nennt Apple die Mac-Anwendung iPhoto.

Apple hat seinen Grußkarten-Dienst Cards gestern stillschweigend eingestellt. Er war vor zwei Jahren zusammen mit dem iPhone 4S an den Start gegangen. US-Nutzer konnten damit Postkarten erstellen und mit der Briefpost verschicken.

Scott Forstall stellte Cards 2011 vor (Screenshot: News.com).Scott Forstall stellte Cards 2011 vor (Screenshot: News.com).

Startet ein Anwender die Cards-App, erhält er nun einen Hinweis, dass der Dienst „nicht mehr verfügbar“ sei. Versuche, die zur iOS-App gehörende Webseite aufzurufen, leitet Apple auf eine zu iPhoto ’11 für Mac OS um. Diese Foto-Sharing-App scheint es also als Alternative zu Cards zu empfehlen.

Die scheinbar einzige öffentliche Stellungnahme von Apple findet sich nach längerer Suche in einem Knowledgebase-Artikel. Dort heißt es ebenfalls, der Dienst sei ab 10. September nicht mehr verfügbar. Vorher in Auftrag gegebene Karten würden regulär ausgeliefert.

Der Eintrag erklärt auch die Verlinkung des Foto-Programms: „Sie können mit iPhoto für den Mac immer noch wunderschöne gedruckte Postkarten mit ihren eigenen Fotos und eigenem Text bestellen. Mit iPhoto bestellte Karten liefern aber Paketdienste wie FedEx und nicht der US Postal Service aus.“

Für Anwender in Deutschland war Cards aufgrund der US-Fokussierung ohnehin nicht interessant. Sie müssen aber nun die Hoffnung begraben, dass er je in Deutschland zur Verfügung stehen wird.

[mit Material von Steven Musil, News.com]

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Themenseiten: Apple, Software, iOS, iPhone

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2 Kommentare zu Apple stellt Cards ein

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  • Am 19. Februar 2014 um 19:22 von hallo123

    Cards gab es genau wie in der USA auch in Österreich und Deutschland.

    • Am 19. Februar 2014 um 20:50 von Ganz großes Fragezeichen

      Nach 2 Jahre den FLOP heimlich eingestammpft. Typisch Apple. Wurde uns das nicht vor 2 Jahren als die neue Sensation verkauft. Aber als Apple-Freund kann mich nichts erschüttern und nichts von meinem Glauben abbringen.

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