Visual Studio 2013 nähert sich Fertigstellung

Intern und in Tauschbörsen soll schon ein Release Candidate kursieren. Entwickler von Windows-8.1-Apps wurden bislang auf die Preview verwiesen. Erst ab dem Launchtermin 18. Oktober nimmt der Windows Store Programme für das OS-Update an.

Visual Studio 2013 kursiert Quellen von ZDNet.com zufolge bereits intern bei Microsoft als Release Candidate. Auch einige ausgewählte Entwickler sollen darauf Zugriff haben. Gestern meldete außerdem WinBeta.org, die RC-Version kursiere in Tauschbörsen.

Microsoft Visual Studio

Entwickler bekommen mit Version 2013 der Entwicklungsumgebung eine Möglichkeit, ihre Windows-Anwendungen für das anstehende Update auf Windows 8.1 vorzubereiten. Microsoft hat sich nämlich erstmals entschieden, Windows 8.1 RTM tatsächlich nur an Gerätehersteller und nicht vorab an Entwickler mit MSDN- oder TechNet-Abo auszuliefern. Daraufhin äußerten etliche Windows-Programmierer, sie benötigten Visual Studio 2013 und das Software Development Kit dringender vorab als das eigentliche Windows 8.1 RTM, das ab 18. Oktober für die Allgemeinheit verfügbar ist.

Eine Preview von Visual Studio 2013 hatte Microsoft Ende Juni veröffentlicht. Es empfiehlt Entwicklern offiziell, diese Preview zusammen mit der Consumer Preview von Windows 8.1 zu nutzen, um Anwendungen an das „Blue“-Update anzupassen. Von der RTM-Version war bisher nur bekannt, dass sie vor Ende des Kalenderjahrs 2013 kommen werde. Der Windows Store wird Apps für Windows 8.1 auch erst ab 18. Oktober annehmen.

Auf Nachfrage, ob eine allgemeine Verfügbarkeit von Visual Studio 2013 vor dem 18. Oktober geplant sei, quasi als Zugeständnis an die Entwickler, kommentierte ein Sprecher: „Visual Studio 2013 wird später in diesem Jahr verfügbar werden. Wir werden dazu in den nächsten Wochen weitere Ankündigungen machen können.“ Für Windows-8.1-Entwickler gebe es schon heute die Preview.

Visual Studio 2013 – und .NET 4.5.1 – führen unter anderem Unterstützung für asynchrones Debugging für die Sprachen C#, VB, JavaScript und C++ ein. Verbesserungen gibt es auch, wenn XAML, HTML und JavaScript genutzt werden, um Windows-Store-Apps (früher Metro genannt) zu erstellen. Details dürfte Microsoft nach und nach ab dem RTM liefern, wie das bei früheren Versionen der Entwicklungsumgebung der Fall war.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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Themenseiten: Anwendungsentwicklung, Microsoft, Windows 8, Windows Blue

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