Nightly-Builds von CyanogenMod auf Basis von Android 4.3 verfügbar

CyanogenMod 10.2 steht für fast 50 Modelle zur Verfügung. Die populäre Android-Distribution bietet eine neue Kamera-App und eine Datenschutzfunktion, die den Zugriff von Apps auf persönliche Daten beschränkt.

Die Entwickler der mit fast sieben Millionen Nutzern beliebtesten Android-Custom-Rom CynogenMod haben haben erste Testversionen (Nightly) auf Basis von Android 4.3 veröffentlicht. CM 10.2 steht für knapp 50 Modell zur Verfügung. Dazu zählen neben den Nexus-Geräten von Google auch Smartphones und Tablets von Amazon, LG, HTC, Samsung und Sony.

Neben dem aktuellen Google-Unterbau bietet CyanogenMod 10.2 zudem weitere Neuerungen. Dazu zählt etwa die Kamera-App Focal, die deutlich mehr Funktionen als die Standardvariante, die ebenfalls installiert ist, bietet. Die Einstellmöglichkeiten werden mit einer Wischgeste am unteren Rand eingeblendet.

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Die von CyanogenMod-Gründer Steve Kondik vor zwei Monaten vorgestellte neue Funktion IncognitoMode gehört nun zum Standardlieferumfang von CyanogenMod 10.2. Sie steht in den Einstellungen unter Sicherheit – App-Sicherheit – Datenschutz zur Verfügung. Die Funktion kann pro Anwendung oder global ein- oder ausgeschaltet werden. Der Datenschutzmodus verwehrt Anwendungen Zugriff auf persönliche Nutzerdaten wie Kontakte, Nachrichten und Anrufprotokolle. System-Apps sind standardmäßig ausgeblendet, können aber bei Bedarf ebenfalls konfiguriert werden.

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Android 4.3 verfügt ebenfalls über eine Datenschutzfunktion, die aber standardmäßig nicht aktiviert ist. Dies lässt sich jedoch mit dem Tool AppOps HiddenAppRights 4.3 nachholen. Die Google-Variante bietet deutlich mehr Einstellmöglichkeiten. Während CyanogenMod nur persönliche Daten vor dem Zugriff von Apps schützt, beschneidet die Google-Lösung auch die Rechte in Sachen Standort und weiterer Gerätezugriffe.

Wer noch einen höheren Datenschutz benötigt, muss sich noch etwas gedulden, bis der OpenPDroid-Patch für Android 4.3 zur Verfügung steht. Dieser kann bei Customs Roms wie CyanogenMod, Paranoid Android oder AOKP optional eingespielt werden. Damit lassen sich Berechtigungen von Apps über das Frontend PDroid-Manager fein abgestuft beschneiden. Für die aktuell stabile Version von CyanogenMod hat ZDNet.de entsprechende Patches für eine Vielzahl von Smartphones und Tablets erstellt.

Neu ist auch die Sicherheitsfunktion „Sperrlisten“. Diese erlaubt die Blockade von Anrufen und SMS von bestimmten Nummern. Neben CyanogenMod haben auch die Entwickler von Paranoid Android eine auf Basis von Android 4.3 basierende Custom Rom veröffentlicht. Allerdings wird derzeit nur das Nexus 4 unterstützt.

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Tipp: So installiert man CyanogenMod auf Nexus-Geräte.

Themenseiten: Android, CyanogenMod, Google

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