Apple übertrifft trotz Gewinnrückgang die Erwartungen

Der Überschuss geht um 22 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar zurück. Seinen Umsatz steigert Apple um weniger als ein Prozent auf 35,3 Milliarden Dollar. Die iPhone-Verkäufe erreichen einen neuen Rekordwert für ein Juni-Quartal.

Apple hat die Bilanz für sein drittes Fiskalquartal 2013 vorgelegt. Der Gewinn des iPhone-Herstellers schrumpfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar oder 7,47 Dollar je Aktie. Der Umsatz erhöhte sich um knapp ein Prozent auf 35,3 Milliarden Dollar. Damit übertrifft Apple die Erwartungen von Analysten, die mit einem Überschuss von 7,32 Dollar je Aktie bei Einnahmen von 35 Milliarden Dollar gerechnet hatten.

Apples Kennzahlen für das dritte Fiskalquartal 2013 (Grafik: <a href="http://de.statista.com/themen/597/apple/infografik/1290/apples-drittes-geschaeftsquartal-2013/" target="_blank">Statista</a>)Apples Kennzahlen für das dritte Fiskalquartal 2013 (Grafik: Statista)

Anleger nahmen die Zahlen sehr positiv aus. Im nachbörslichen Handel stieg der Kurs der Apple-Aktie um 3,91 Prozent oder 16,39 Dollar auf 435,38 Dollar. Im Verlauf des gestrigen Tags hatte das Papier noch 1,72 Prozent seines Werts verloren. Vom Höchststand von 705,07 Dollar aus September 2012 ist der Kurs allerdings immer noch weit entfernt.

Zwischen April und Juni setzte Apple nach eigenen Angaben 31,2 Millionen iPhones, 14,6 Millionen iPads, 3,8 Millionen Macs und 4,5 Millionen iPods ab. Die Prognose der Wall Street lag bei 26 Millionen iPhones, 17 Millionen iPads, 4 Millionen Macs und 6,8 Millionen iPods. Damit übertrifft vor allem das iPhone die Schätzungen deutlich.

Laut Apple-CEO Tim Cook erreichten die iPhone-Verkaufszahlen einen neuen Rekordwert für ein Juni-Quartal. Das iPhone 5 sei in diesem Zeitraum das beliebteste Apple-Smartphone gewesen. Der Durchschnittspreis des iPhone 4 sei im Vergleich zum dritten Fiskalquartal 2012 jedoch um 4 Prozent gefallen.

Die 14,6 Millionen verkauften iPads lagen laut Apple im mittleren Bereich der eigenen Prognose. In Bezug auf eine Anfang der Woche veröffentlichte Analyse von Chitika, wonach das iPad für 84 Prozent des von Tablets ausgehenden Web-Traffics verantwortlich ist, sagte Cook: „Ich weiß nicht, was andere Leute machen. Falls viele andere Tablets verkauft werden, dann weiß ich nicht, wofür sie benutzt werden“. Die Internetnutzung sei eine grundlegende Funktion von Tablets.

Apples iTunes-Sparte steuerte 3,99 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz bei, was einem Anstieg von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Mac-Verkäufe gingen zwar um 7 Prozent zurück, die zugehörigen Einnahmen schrumpften allerdings nur um 1 Prozent. Zudem setzte Apple außerhalb der USA weniger um als im Vorquartal. Der Anteil des US-Umsatzes stieg von 34 auf 43 Prozent.

Im vierten Geschäftsquartal rechnet Apple mit Einnahmen zwischen 34 und 37 Milliarden Dollar und einer Bruttomarge von 36 bis 37 Prozent. Von Thomson befragte Analysten gehen von einem Umsatz von 37,55 Milliarden Dollar und einer Bruttomarge von 36,8 Prozent aus.

Neue Produkte wird Apple wahrscheinlich erst im Herbst – aber rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft – in den Handel bringen. CFO Peter Oppenheimer sprach bei einer Telefonkonferenz mit Analysten lediglich von einem „sehr arbeitsreichen Herbst“. Sein Unternehmen werde im Oktober mehr Details nennen.

[mit Material von Josh Lowensohn, News.com]

Themenseiten: Apple, Quartalszahlen, iPad, iPhone

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22 Kommentare zu Apple übertrifft trotz Gewinnrückgang die Erwartungen

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  • Am 24. Juli 2013 um 9:44 von Mac-Harry.de

    Sehr gute Darstellung der Faktenlage, was selten geworden ist in dem marktschreierischen Umfeld der Medien. Vielen Dank.

    Für mich ist und bleibt ZDNet ist eine prima Quelle, auch dann, wenn ihr immer recht spät berichtet für ein Onlinemedium ;-) Wir Blogger sind da echt schneller …

  • Am 24. Juli 2013 um 11:38 von Ikarus

    “ …sagte Cook: “Ich weiß nicht, was andere Leute machen. Falls viele andere Tablets verkauft werden, dann weiß ich nicht, wofür sie benutzt werden”. Die Internetnutzung sei eine grundlegende Funktion von Tablets.“

    Tja lieber Mr. Cook – es soll Menschen geben, die arbeiten auch mit einem Tablet und da ist die gundlegendste Funktion, dass meine Software läuft, mit meinen Anforderungen ohne jede Kleinigkeit über Appleserver laufen lassen zu müssen. Klar ist der Traffic dann hoch, wenn jede Bildschirmberührung, jede Aktion erstmal durch die Appleserverfarmen huschen muss.
    Aber vom Arbeitseinsatz versteht ihr nach wie vor nix… muss ja auch nicht, gibt da eh weniger zu verdienen, wenn man mit Menschen zu tun hat, die betriebswirtschaftlich – ökonomisch Denken. ;-)

    Los gehts Harry…hol schon mal die Keule raus…lol

    • Am 24. Juli 2013 um 12:07 von Business User

      So ein Quatsch. Natürlich werden in unserem Konzern die Dinge die über Apple-Server laufen per Script ausgeschaltet (z.B. Siri). Beruflicher Einsatz heißt aber Kommunikation mit Servern und Menschen und das läuft halt über Internet. Natürlich gibt es auch die Nutzung von Offlineprogrammen, aber das ist nicht der Hauptzweck von Tablets oder Smartphones (auch wenn man externe Tastaturen nutzen kann. Das ist und bleibt jedes Notebook überlegen. Hybrid ist immer die second best Lösung.
      Ikarus, schön dass sie schlauer sind als Apple und viele andere.
      Have a nice day

      • Am 24. Juli 2013 um 20:18 von MacWinUser

        Sehe ich das richtig? In deiner „Konzern“ sind Notebooks im Einsatz um „professionell“ mit Office zu arbeiten und wenn der User mal ins Internet will dann nimmt er das iPad oder das iPhone? Sicher weil die so groß sind und mann ohne zoomen ganz viel erkennt. Aber dafür kann ich doch auch Android-Tablet für 200 Euro nehmen. Das kann dann sogar ohne Hilfsprogramm drucken, zeigt jeden Link (auch YouTube), alle Websites mit Flash und und und ….

    • Am 24. Juli 2013 um 14:03 von Otternase

      Frei nach George Orwells Animal Farm: ‚Vier Beine gut, zwei Beine besser‘ blökt die Herde?

      Wenn Ikarus die Dinge mal ohne seine rosa Microsoft Weichzeichner Brille betrachten würde, könnte man seine Kommentare vielleicht ernster nehmen. Tatsache ist doch wohl, dass eben Microschrott es nicht geschafft hat Tablets zum Massenprodukt zu machen, und dann die Entwicklung komplett verschlafen hat. Mit Windows 8 zeigt MS auch, dass sie den Draht zum Kunden verloren hat.

      Apple kann Hardware, Microsoft hat – mit Ausnahme der Xbox – stets bewiesen, dass sie das Hardware Geschäft einfach nicht verstehen.

      Und genau deswegen ist Apple erfolgreich, und Microsoft versucht durch Firmenumbau die Apple Strategie zu kopieren.

      Ok, Ikarus: nun mal weiter im Takt … ‚Zwei Beine schlecht, vier Beine besser.‘ Inhalt egal. Hauptsache, der Auftraggeber lässt ’nen Euro für den Kommentar springen? ;-)

      • Am 24. Juli 2013 um 20:04 von Ikarus

        lol, wenn Sie nur halb so kritisch mit Apple umgehen würden, wie ich mit Microsoft, könnte Ihnen vielleicht auffallen, wie sehr Sie sich die Dinge zusammenschönreden. Sie definieren „Erfolg“ schon wieder nur mit Geld. Sie, Harry & Co. reduzieren Apple auf die Geldbringer und portieren dies auf die gesamte Apple inc. Sie ignorieren dabei, dass weder die PC Sparte, noch die TV Ecke jemals „Erfolg“ hatten, was ja sein müsste, weil Apple das ja kann…
        Und nicht wieder falsch interpretieren! Das Apple mit dem iPhone eine Schweinekohle verdient ist ja unbestreitbar, jedoch sind die Argumente warum das funktioniert einfach falsch, denn sonst würde es für jedes Appleprodukt gelten, tut es aber nicht. Mir geht diese hirnlose Glorifizierung auf den Keks, das Unterstellen von Eigenschaften und das Verschweigen von Misständen und so allessagende Äußerungen wie „Microschrott“ oder auch die üblichen „Plastikbomber“ „gefrickel“ und „Copycat“ Platitüden. Niemand trägt so Rosarote Scheuklappen wie notorische Appleverteidiger. Versuchen Sie mal einen Umkehrschluss… Nach Ihrem „Erfolgsrezept“ – was ist dann Samsung, Google? Nein, gell, die sind nicht gut, deren Erfolg ist irgendwas, ach ganz sicher bei Apple geklaut… merken Sie was?

        Wollen Sie Cook für so eine arrogante Äußerung in Schutz nehmen? Hat der Applekonsum dies zur Folge? Arroganz? Gott sei Dank nur bei so verblenden anbetern ala Harry – wollen Sie sich wirklich dazu zählen?

        • Am 24. Juli 2013 um 21:41 von Otternase

          Ein getroffenes Schweinchen quiekt immer am lautesten. ;-)

          Selbst durch Ihre Rosa Brille dürfte erkennbar sein, dass es zuerst iOS und dann Android gab, dass es erst das iPhone und dann die Samsung Clone gab, dass es zuerst das iPad und dann ‚Nachbauten‘ gab, und die von Ihnen zitierten ‚Notebooks‘ haben ja ebenfalls Maßstäbe gesetzt – sei es durch das MacBook Air, das munter kopiert wird, und sogar einer eigenen Klasse von Intel Notebooks (Ultrabooks) Pate stand, sei es das Retina MacBook, das nun ebenfalls auf der ‚to-be-copied‘ Liste der meisten Windows Notebook Hersteller befindet.

          Wieviele Hardware Innovationen (Xbox ist zugegebenermaßen ein Erfolg) kamen doch gleich von Microsoft? Oh, Null? Das Windows RT können Sie ja nicht wirklich nennen, da werden weite Teile der produzierten Geräte ‚geschreddert‘. ;-) Das ‚Surface‘? Meinen Sie den ‚Surface Tisch‘ ? ;-) Ach nö, das getarnte Tablet-Notebook, dass sich ebenfalls sehr schleppend verkauft. Verstehe, ein Erfolg. ;-)

          Es geht natürlich nicht nur um Umsatz und Gewinn, aber verkaufte Stückzahlen sprechen eine eigene Sprache. Auch wenn Sie diese nicht verstehen (wollen).

          Ganz klar: auch andere Hersteller von Hardware produzieren sehr gute Geräte, sei es HTC, Nokia oder von mir aus auch Samsung. Die Initialzündung für deren Geräteklassen und erfolgreichsten Geräte hat ihre Wurzeln in Apple’s Innovation.

          Samsung? Schauen Sie sich die hässlichen ‚Samsung Smartphones‘ an, die vor dem iPhone aus der ‚Innovationsschmiede‘ Samsung produziert wurden, und dann die Geräte sechs Monate nach der Veröffentlichung des iPhone. Wer dann noch behauptet Samsung hätte das iPhone Design nicht kopiert, der muss blind sein. Zumal selbst Google, wie während des Samsung-Apple Verfahrens in den USA herauskam, Samsung vor einer zu großen Ähnlichkeit gewarnt hat.

          Und Google? Android war zu Beginn in weiten Teilen eine Kopie der Funktionen (!) von iOS. Selbst wenn das rechtlich nicht beanstandet werden konnte, so bleibt esdoch eine Kopie. Dass es das mittlerweile nicht mehr ist, ist ebenfalls eine Tatsache.

          In der Wirtschaft setzt sich nun einmal leider oftmals auch der Plagiator durch.

          Ich wette mit Ihnen: sollte es tatsächlich bald eine Apple Uhr geben, so werden die Samsung ‚Smart Watch Kästchen‘ innerhalb von einigen Monaten zum Apple Design mutieren. Das ist Samsung Philosophie. Und das ist zutiefst innovationsschädigend. Auch wenn es dadurch ‚billige‘ zu kaufen gibt.

          Aber wir sprachen ja über Microsoft: ist es nicht verwunderlich, dass Microsoft sogar die Strategie von Apple übernimmt? Und selber Stores ausrollt? Und Tablets / Smartphones bauen lässt?

          Könnte der Grund vielleicht darin liegen, dass Microsoft, im Gegensatz zu Ihnen, den Grund für den Erfolg von Apple erkannt hat? Fallls ja, dann lautet der Umkehrschluss, dass sie zu lange geschlafen haben, und eben deswegen Chancen vertan haben. Sie hatten ein Tablet, aber sie haben es schlecht gemacht. Vielleicht war die Hardware gut, aber es fehlte das richtige Betriebssystem, der Inhalt, die Idee mit den ‚Apps‘, die passenden Entwicklungsumgebungen und Förderprogramme drum herum, der Mikrokosmos.

          All das versucht Microsoft nun nachzuholen, und vielleicht schaffen sie es mittelfristig. Mir wäre das Recht, mindestens drei große Spieler im Markt sind gut für einen gesunden Wettbewerb. Leider zeichnet sich ja zurzeit eher ein Monopol seitens Google/Android ab – mit allen negativen Nebenwirkungen.

          • Am 24. Juli 2013 um 22:19 von MacWinUser

            Ich kann es ja noch 1000x wiederholen. Zuerst war Unix/Linux. Daraus hat dann Appel (BSD) sein OSX und iOS gemacht und Google hat aus Linix sein Android gemacht. Also haben beide Unternehmen die gleiche Basis und nach Ihren Maßstäben – geklaut. Nur Microsoft hat ein eigenes Betriebssystem entwickelt.

            Apple kann auch keine Technik. Die können nur zusammenschrauben lassen was Samsung, LG usw. entwickelt haben und auch produzieren.

            Was kann also Apple wirklich selbst ???????????

            Die ganze Welt besteht aus „nachbauen“. Ob Auto, Fahrrad, Flugzeug, Essbesteck, Sportartikel usw, usw, Überall werden gute Ideen irgendwann von anderen Nachgemacht.

          • Am 25. Juli 2013 um 5:40 von Otternase

            @MacWinUser: sehen deswegen alle Autos gleich aus? Zum 999ten Mal: es geht um das Design. Android war zu Beginn optisch sehr stark an Apple’s iOS angelehnt, Samsungs Smartphones waren sehr stark an das iPhone angelehnt, so dass das Wort ‚Kopie‘ mehr als angebracht war.

            Samsung hat ja sogar versucht das Touch zu kopieren, bis hin zu den Apple Stores, so dass die ‚Samsung‘ Stores zufällig nahezu identisch wirken, bis hin zu selben Farbkombinationen – die armen Samsung Mitarbeiter laufen sogar in blauen T-Shirts herum und müssen wie Apple Store Mitarbeiter wirken. ;-)

            Klar haben sowohl iOS, als auch Android ihren Ursprung bei Unix. Hat doch niemand bestritten? Was hat das damit zu tun, dass das Design und die Funktionen sofort kopiert wurden? Von reiner Optik, über Funktionen und Funktionskombinationen bis hin zur Umgebung (Apps, Update Funktionen etc).

            Schau einfach mal in die Autobranche: es gibt etliche Autos, die zumeist vier Räder, einen Motor etc. Haben – aber keine zwei sehen zu 99% identisch aus. Es gibt ja regelmäßig einen Aufschrei, wenn in China Daimler/BMW/Volkswagen Auto Designs kopiert werden. Eben darum geht es im ganzen Apple/Samsung Streit.

            Und: Apple entwickelt zum Beispiel das Design der Chips selber. Es geht heutzutage eben nicht (!) darum, alles selber herzustellen, sondern das Design und die Spezifikationen festzulegen und herstellen zu lassen (!) – neben dem Design ist das ein Teil des Erfolgsrezepts von Apple.

            Blick zu den Autoherstellern zeigt: siehe da, sie ‚lassen‘ ebenfalls sehr viele Teile von Fremdfirmen herstellen, z.B. von Bosch. Alles klar?

          • Am 25. Juli 2013 um 15:33 von Ikarus

            Klar, deswegen sind Ihre Kommentare auch 3mal so lang wie die Meinigen ;->

            Aber mal Butter bei die Fische. Ach ja… wo zitiere ich ein Notebook? Egal, ich wiederhole es zum x-ten Mal, der Kardinalfehler Ihrer (wie auch vieler anderer blinden Applelobhudler) Argumentationskette ist die Ableitung von Rechten und Ansprüchen durch monitären Erfolg. Das ist schlichtweg falsch. Nur weil Apple mit ihrem Mobile Phone mehr verdienen als Andere, können sie doch nicht daraus ableiten, dass alle normalen Mechanismen die Apple bei Entwicklung, Produktion und Vermarktung anwendet die ultima Apple ratio darstellt und Jeder der die gleichen Mechanismen nutzt von Apple kopiert, denn nichts davon hat Apple als erste Firma der Welt gemacht. Flaggshipstores sind seit den 50er Jahren gängiges Mittel um Exclusivität, Qualität, Premium or what ever zu verkaufen. Ob Modelabel, Versicherung, Bank, Uhrenlabel, Schmuckhersteller, Möbeldesign etc. alle haben exclusive puristische Stores. Apple hat sich daran orientiert, Andere orientieren sich daran. Für MS gilt, wozu hätten sie bisher einen Stire gebraucht? Um Software anzubieten? Erst jetzt, wo man auch auf Hardware machen möchte, macht das Sinn. Völlig unabhängig ob Apple das auch hat.

            Die „Inizialzündung“ auf dem Mobile Phone Markt war das Motorola RAZR – Das erste „Must have“ der Mobilegeschichte. Dieses Modell zeigte, dass ein Handy mehr als ein Telefon, mehr als der Nutzungsgegenstand Mobile Phone sein kann. Das iPhone ist der Nachfolger dieser Kategorie. Nur verdient Apple mehr mit der Masche und hat dem Stylefaktor noch ein „Wir Apple“ zufügen können. Und auch nochmals, Samsung ist nicht der einzige Phonehersteller neben Apple…ihre Fixierung darauf zeigt, wie sehr sie den persönlichen Krieg von Steve Jobs verinnerlicht haben. Leider. Denn, das iPhone sieht aus wie ein LG Prada, wenn sie das nicht sehen, ist ihre Brille nicht nur Rosa sondern Schwarz. Das iPhone folgte nur dem Trend der Zeit, Touchscreen, Iconsteuerung etc. alles schon dagewesen, und nur weil das iPhone das bestverkaufte Gerät dieser neuen Generation war, macht es daraus noch lange nicht den Vorreiter. Und kommen Sie mir nicht mit „erst Apple hat …… Massentauglich gemacht“ Sie konterkarieren damit einen Punkt der ja eigentlich für den verlangten Preis sprechen müsste, denn wie kann ein Massenprodukt einen exclusiven Premiumanspruch haben? Das geht nur durch Verblendung. Und auch hier nochmal, nichts davon macht das iPhone zu einem schlechten Mobile Phone, nur hört endlich auf mit diesen verklärten Heilbringeranbetungen. Sie überstrapazieren die geglaubten Auswirkungen des Appledesigns. Diese „ohne gäbe es nicht“ Diskussion ist lächerlich. Sonst bin ich der Retter der Welt – warum? Ohne mich wäre die Welt schon untergegangen. Beweis – die Erde existiert noch.

          • Am 25. Juli 2013 um 16:12 von Otternase

            @Ikarus: kriegt man solche Weichzeichner Phrasen von Microsoft eigentlich mitgeliefert, und muss sie nur ab und an selber mischen? Falls ja, so ist es leicht verdientes Geld. ;-)

            Die ganze Welt erkennt, dass Microsoft seine Strategie an Apple ausrichtet. Die ganze Welt? Nein, im Dorf MShausen wehrt sich Ikarus verbittert dagegen die Realität anzuerkennen. Lassen wir ihm die Illusion.

            Ansonsten ja, Ie wiederholen sich, und traurigerweise werden die Argumente keinen deut besser. Jetzt das Motorola RAZR zum ‚Ur-iPhone‘ zu deklarieren ist schon recht erstaunlich. Na, immerhin haben sie nicht behauptet, dass eigentlich Samsung das erste iPhone entwickelt hat, und Apple kopiert hat. Aber vielleicht kommt das noch. Ich bin gespannt.

            Genießen Sie das schöne Wetter, und nicht traurig sein, dass Ihr Arbeitgeber die Entwicklung verschlafen hat.

  • Am 25. Juli 2013 um 9:21 von Win8istGeil

    Tja, innerhalb eines Jahres hatt Apple seinen Börsenwert fast halbiert. 380 Millarden verbrannt. Das muss man erst mal nachmachen.
    Jetzt 22% weniger Gewinn. So langsam bewegt sich Apple wieder da hin wo es hergekommen ist. Unter 5% Markanteil.
    Das nächste mal, wenn Apple vor dem Konkurs steht, wird Bill Gates die Firma sicher nicht mehr mit vielen Millionen retten.

    • Am 25. Juli 2013 um 9:48 von Einfache Frage

      >Das nächste mal, wenn Apple vor dem Konkurs steht, wird Bill Gates die Firma
      >sicher nicht mehr mit vielen Millionen retten.

      Wie auch, wenn es Microsoft nicht mehr gibt?

      • Am 25. Juli 2013 um 10:18 von Win8istGeil

        Sag mal: Stimmt es das die UNO die Spezie „Macianer“ unter Artenschutz stellen will?

        • Am 25. Juli 2013 um 10:45 von Einfache Frage

          Wo steht, dass ich „Macianer“ bin???
          Die Vorlage war einfach zu köstlich!

    • Am 25. Juli 2013 um 11:04 von Square Zero

      Deine Zahlen sind sehr relativ.
      Sicher, der Börsenwert hat sich halbiert. Dumm gelaufen! Aber deswegen ist Apple trotzdem ziemlich weit oben an der Spitze der technologischen Indizees.
      Sicher, 22 % weniger Gewinn. Dumm gelaufen! Aber immerhin: Gewinn!
      Vielleicht irgendwann einmal wieder nur 5 % Marktanteil! Aber besser ein kleiner gesunder Anteil, als vielleicht gar kein Anteil oder ein großer verlustreicher.
      Microsoft tut sich zumindest im Moment sehr schwer mit seiner Produktpalette.
      – Windows 8 läuft nicht wirklich gut.
      – Windows Phone 8 läuft besser jetzt, aber gut?
      – Die XBOX hängt der PS4 auch ziemlich hinterher!
      – Die viele cloudbasierte Software, ich kann das Wort „Cloud“ nicht mehr hören!
      – Office als Abo? Ich könnte mir vorstellen, das geht (im Privatbereich) nach hinten los
      Wenn Microsoft jetzt nicht so richtig loslegt, sieht das mit der Hilfe tatsächlich mau aus.

  • Am 25. Juli 2013 um 18:47 von MacWinUser

    Irgendwie komisch. Seit dem sich Otternase hier als MacProll aufführt hört/liest man nix mehr von Mac-Harry!!!

    Eigentlich könne wir uns doch ganz ruhig das GANZE ansehen. Appel verkauft seine Produkte teuer und suggeriert seinen Kunden das Sie IN sind wenn sie so ein Teil besitzen. Nun stellen diese armen Trolle aber fest das dies gar nicht so ist. Von jedem Trottel werden sie verappelt wenn sie ihr Handy auspacken.
    Und dann müssen sie sich anschauen das diese ganzen anderen Firmen schon vorauseilend die Sachen kopieren für die es bei Apple erst nur Gerüchte gibt.
    Und von ihrem angefreesenen Apfel kommt nix neues. Das ist wirklich ein hartes Leben als iProll.

    PS: Diese Zeilen wurden geschrieben auf einem iMac

    • Am 25. Juli 2013 um 20:20 von Marco

      Ich würde mir vielleicht die Frage stellen in der ganzen Hudelei: Wie lange ist denn das schon so mit dem Erfolg von Apple und MS und Samsung und dem Abstieg Nokias usw. Hey: wir sind in einer so schnelllebigen Zeit, beruhigt euch doch mal wieder. Trends und Technik kommen und gehen, ebenso deren Hersteller/Marken/Branchenriesen. MS ist halt schon etwas länger dabei und musste einfach seine Strategie ändern, die war zu altbacken und langsam. Ich habe das Gefühl, heutzutage muss jeder große Hersteller ab dem 3. Monat nach Markteinführung Nummer 1 in seinem noch so großen Segment sein. Sei es eine neue Daimlerklasse oder ein neues Gadget/Tablet/OS sonst was. Ich kann mich nicht erinnern, dass das früher auch so war.
      MS hat auch schon früher viel Mist mitnehmen müssen (Absturz/Bluescreen beim Drucken auf der Konferenz mit Win98?! Torte ins Gesicht von Bill Gates! Totsagung von Office nach Einführung des Ribbon-Interfaces usw) und trotzdem sind die noch da. Nur als Beispiel:

      – Windows 8 läuft nicht wirklich gut. „Einführung Okt 2012 -> 100 Mio Kopien verkauft. Flop?“
      – Windows Phone 8 läuft besser jetzt, aber gut? „Einführung Okt 2012 -> einige Millionen übern Ladentisch im 1. Jahr!? Flop?“
      – Die XBOX hängt der PS4 auch ziemlich hinterher! „Noch gar keine Einführung!“
      – Die viele cloudbasierte Software, ich kann das Wort “Cloud” nicht mehr hören! „Auch laut Analysten DIE Zukunft von Services on demand“
      – Office als Abo? Ich könnte mir vorstellen, das geht (im Privatbereich) nach hinten los „Die hochgerechneten jährlichen Einnahmen von Office 365 betragen inzwischen 1,5 Milliarden Dollar“

      Also alles mal runterfahren hier und abwarten. In fünf Jahren können wir das Thema wieder aufgreifen und dann sehen was daraus geworden ist. :)))

      • Am 25. Juli 2013 um 21:53 von NochNeOtternase

        Otternaseist nicht MacHarry. MacArry ist ein echter Fan, Otternase nicht.

        Win 8: ein Großteil wurde zu deutlich reduzierten Preisen vertickert, sogar ich habe zugegriffen, aber über eine virtuelle Maschine hinaus, die bisher ein Dutzend Mal gestartet wurde, läuft damit nix.
        Win 8 Phone: einige Mio über den Ladentisch, aner einige Mio mehr geschreddert, weil (bisher) unverkäuflich. Mal sehen, ob sie die Teile zum Selbstkostenpreis los rden.
        XBox: na ja, sie wollten daraus ein 1A Spionagetool machen, und sind zurückgerudert. Denke, es wird dennoch ein Erfolg.
        MS Cloud: wird nach PRISM ausserhalb der USA nicht funktionieren, hoffe ich zumindest. Outlook.com wurde zunächst als Werbefrei und im Gegensatz zu Google ‚Werbe-Scanner-frei‘ beworben, mittlerweile machen sie denselben Käse wie Google.
        Bing: kommt noch immer nicht aus den Puschen. Leider, ich würde es Google vorziehen.
        Office als Abo: abwarten, es ist für Privatanwender deutlich teurer. Glaube nicht, dass sich die Leute zum Abo drängen lassen werden.

        Mir wäre es ja lieber, wenn Microsoft mit dem Win Phone und Win Rt/Surface erfolgreicher wäre, weil sie eher im Android Lager grasen würden. Und weil sie, im Gegensatz zu Google/Android das Betriebssystem komplett neu entwickelt, und nicht abgekupfert haben. Aber dazu muss das Produkt deutlich ausgereifter werden. Vielleicht haben sie in zwei Jahren eine echte Chance.

      • Am 26. Juli 2013 um 8:18 von Square Zero

        Wo ich erstmal mit Dir übereinstimme ist: Nur die Ruhe!
        Bei anderen Dingen nicht so sehr.
        – 100 Mio Windows8-Lizenzen wären allein für Deutschland der Jackpot, nur für China zweifelhaft, weltweit eine Beinahekatastophe, selbst für den kurzen Zeitraum. Davon abgesehen habe ich es nicht als Flop bezeichnet.
        – Phone 8 läuft besser jetzt, sag ich ja, aber bezogen auf den gesamten Mobilfunkmarkt führt es doch eher ein Nischendasein. Davon abgesehen habe ich es auch hier nicht als Flop bezeichnet.
        – die beiden Konsolen sind noch nicht draußen. Richtig! Aber die technischen Spezifikationen sind bekannt. Und da hinkt die neue xbox (von mir aus „noch“) mächtig hinterher. Ich kenne aber mindestens zwei Leute, die dann von der xbox 360 auf die PS4 umsteigen werden. Und ich nehme an, das bleiben nicht die einzigen.
        – Zu cloudbasierter Software hab ich eine ganz eigene Meinung. Auch Analysten irren sich, und das nicht selten. Dazu soetwas wie PRISM und es gibt einige Paranoiker mehr. Cloudsoftware kann m.E. nach ergänzen, aber nicht ersetzen.
        – Office-Abo, also ich kenne _niemanden_ in meinem Umfeld, der, wenn er dann die Offline-Offices nicht mehr benutzen könnte, ein Abo abschließen würde. Libre- und OpenOffice oder die Ashampooversion würden im Privatbereich regen Zulauf finden. Ich weiß nicht, wo die „hochgerechneten“ Gelder herkommen sollen.
        Alles in Allem, nicht missverstehen. Ich arbeite lieber mit Windows als mit MacOS oder Linux. Aber so wie es MS jetzt macht, ist es auf Dauer für mich keine Option. Ich hatte WinMob-Telefone bis 6.5. Dann kam der Wechsel auf Phone 7 und schon allein die fehlende Offline-Outlook-Sync reichte MIR aus, dieses System nicht mehr zu nutzen.

        • Am 26. Juli 2013 um 9:56 von Otternase

          Letztendlich macht Microsoft in letzter Zeit einfach zu viele Fehler und die Versuche, an sich schnell verändernde Märkte Anschluss zu finden, sind bisher nicht wirklich erfolgreich gewesen.

          Ob Apple alles richtig/besser macht, sei dahin gestellt. Letztendlich war in den letzten Jahren im direkten Vergleich Apple der Trendsetter, während Microsoft hinterher hechelte. Und nun passt Microsoft seine Strategie eben an die von Apple an, mehr Hardware, MS Stores, Vertriebskonzept, Kunden ‚binden‘, Smartphones/Tablets vs. Software-only – was ja nicht verboten ist. Was aber eben bisher auch nicht erfolgreich war.

          Spannend wird der Herbst, und abhängig von den neuen Apple Produkten werden die Karten neu gemischt.

          • Am 26. Juli 2013 um 10:53 von MacWinUser

            Ich versuche mal ohne Vorurteile meine Sicht darzustellen.

            Was war und ist Apple. Apple ware Steve… sonst nix. Er hat Apple gegründet und als er gegangen wurde ging es mit Apple abwärts bis kurz vor Konkurs. Dann wurde er wieder geholt und es ging aufwärts. Steve war eine Visionär. Das iPhone und iPad ware der Hammmer und kam zum richtigen Zeitpunkt. Nun ist Steve diesmal unfreiwillig gegangen worden. Und was passiert. Nix mehr…… Apple wird nur noch verwaltet. Es kommt nix mehr neues, außer etwas schenller, besser Auflösung, bessere Kamara usw. Mit Apple geht es langsam wieder bergab.

            Was war ist Microsoft. MS hat eigentlich nur Windows, Office, Server usw. gemacht. Also nur Software. Der Markt ist aber nun im großen und ganzen gesättigt. Im tiefen Afrika, Südamereka, Asien, China usw. kauft niemand einen neuen PC wenn es ein neues Win gibt. Auch in DE kauft der Heimanwender deshalb keinen neuen Rechner. Wenn der PC mit Win3, 98 usw. nicht kaputt geht dann wird der noch in 10 Jahren verwendet. Zudem hat MS auch das Problem der rieseigen Viefallt. Es gibt hunderte Hersteller und jeder baut irgendetwas anderes zusammen. Da ist dann auch viel Schrott dabei. Windows drauf und ab zum Kunden. Und wenn der PC dann nicht funktioniert heißt es WindowsPC = sch…. Dabei kann MS gar nix dafür.
            So… und nun sieht MS das es mit dem seit 30 Jahren bestehenden Vertriebssystem nicht mehr weiter kommt. Nix geht/läuft ewig. Also bauen sie um. Und zwar radikal. Und wer an seiner Strategie arbeitet macht auch Fehler. Und wenn man was neues macht kennt man sich ja nicht unbedingt damit aus, sondern muss lernen. Und wer lernen muss der triftt auch Fehlentscheidungen. Und wer wirklich lernt der korrigiert diese auch wieder. Und zwar so ange bis es passt. Und das geht bei dem riesigen Konzerm MS nicht von heute auf morgen. Da kann kein Balmer morgens aufstehen und sagen “ Oh schitte, da habe ich vieleicht was nicht richtig gemacht. Ein Anruf und es wird gleich geändert. Neeee…. da müssen erst mal 100 Leute kontaktiert (?) werden. Es muss geschaut werden was alles umfällt wenn man an irgendeiner Ecke eine Kleinigket ändert. Das dauert…. ewig.
            Also ist die Strategie von MS auf, ich schätze mal, 5 Jahre ausgelegt. Und in dieser Zeit werden sicher noch mehr Fehler gemacht. Aber es gibt ein Ziel. Und das heißt: Wir müssen mehr selbst anbieten.

            Bezüglich Win: Phone sagt doch MS selbst das es iOS oder Android nicht überhohlen will. Sie wollen guer dritter werden. Das reicht denen.
            Bezüglich Win8: MS hat doch zeit. Es gibt doch gar keine echte alternatve zu Win. Wen die User es nicht schaffen ohne zu jammern von einem Win auf Win8 zu wechseln weil da was geändert wurde was sie nicht kennen, dann welcheln sie noch weniger zu Linux oder OSX.
            Kosole: Ich persönlich brauche so was überhaupt nicht. Aber wer sagt den das MS immer 1er sein will. Soll doch Sony ein paar 100tausend mehr verkaufen. Was soll`s.

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