LG kündigt mobilen LED-Beamer mit 720p-Auflösung und 500 ANSI-Lumen an

Das 749 Euro teure Modell PG60G misst nur 12,5 mal 12,5 mal 6 Zentimeter und wiegt rund 670 Gramm. Ein Akku versorgt ihn bis zu 2,5 Stunden lang mit Strom. Auch Wireless Display sowie direkte Wiedergabe von USB-Medien werden unterstützt.

LG hat einen portablen LED-Projektor mit einer Leuchtkraft von 500 ANSI-Lumen vorgestellt. Der PG60G basiert auf der DLP-Technik von Texas Instruments mit drei LEDs. Mit Maßen von 12,5 mal 12,5 mal 6 Zentimetern und einem Gewicht von rund 670 Gramm ist er auf den mobilen Einsatz ausgelegt. Die spezifizierte Akkulaufzeit von 2,5 Stunden reicht für einen kompletten Spielfilm.

Der PG60G eignet sich mit seinen kompakten Abmessungen und dem geringen Gewicht für den mobilen Einsatz (Bild: LG).

Der Beamer bietet eine HD-Auflösung mit 720 Pixelzeilen (720p). Das Bildformat lässt sich zwischen 16:9 und 4:3 umschalten. Er erreicht laut Hersteller einen Kontrastwert von 100.000:1. Die Lampenlebensdauer gibt LG mit bis zu 30.000 Stunden an. Das reicht für 20 Jahre Betrieb bei einer täglichen Nutzung von vier Stunden. Der PG60G liefert Bilddiagonalen von 63,5 bis 254 Zentimetern mit einem erweiterten NTSC-Farbraum von 110 Prozent.

Über je einen D-Sub- und HDMI-Port lassen sich die Videoformate NTSC, PAL und Secam einspeisen. Für die Audioausgabe ist ein 3-Watt-Lautsprecher integriert. Auch ein USB-Port sowie Intels Wireless Display (WiDi) sind an Bord. Mit letzterem lässt sich per WLAN eine drahtlose Verbindung zu Notebook oder PC aufbauen, um Video- und Audiosignale zu übertragen.

Multimedia-Dateien, PDFs, Office-Dokumente und Präsentationen kann der LED-Projektor direkt von einem USB-Medium wiedergeben, sodass keine externe Bildquelle nötig ist. Damit eignet er sich beispielsweise auch für Referenten oder Außendienstmitarbeiter.

LG liefert den PG60G ab Ende Juli aus. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 749 Euro.

Ein vergleichbares Gerät hat bespielsweise Benq schon seit November letzten Jahres im Programm. Der GP10 ist allerdings etwas größer und mehr als doppelt so schwer. Dafür bietet er etwas mehr Leuchtkraft und kostet 50 Euro weniger.

Themenseiten: LG, Projektoren

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