Google schließt alte Flash-Player-Lücke in Chrome

Adobe hat die Lücke bereits 2011 geschlossen. Durch den Fehler konnten Kriminelle über ein transparentes Flash-Objekt Kamera und Mikrofon eines Anwenders übernehmen und so diesen belauschen oder auch heimlich aufnehmen.

Google Chrome
Google hat eine in Flash 2011 aufgetauchte Lücke erst jetzt geschlossen. Durch das sogenannte Clickjacking erlangen Angreifer über das in Chrome integrierte Flash-Plug-in Zugriff auf Kamera und Mikrofon eines PCs und können dadurch den Nutzer aufnehmen wie auch belauschen. Im Build 27.0.1453.116 ist die entsprechende Sicherheitslücke [249335] Medium CVE-2013-2866 behoben.

Das Update sollte in wenigen Tagen automatisch bei den Anwendern installiert werden. Die Lücke betrifft Chrome-Versionen für die Betriebssysteme Windows, Mac OS, Chrome OS und die Chrome-Frame-Plattform.

Außerdem hat Google einige weitere Fehler beseitigt. Einer davon betraf das Abspielen von Flash-Filmen, das offenbar nicht immer gelang, wenn sich mehrere Videos auf einer Seite befanden. Ein weiterer Fehler trat beim Canvas-Rendering auf. Ebenso wurde ein Bug bei der Auswahl mehrere Optionen einer Checkbox behoben.

Seit seiner Vorstellung 2008 konnte der Google-Browser in der Gunst der Anwender konstant zulegen. In Deutschland surfen etwa 16 Prozent der Desktop-Nutzer mit Chrome.

Downloads:

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit Browsern aus? Testen Sie Ihr Wissen – mit dem Quiz auf silicon.de.

Themenseiten: Browser, Google, Secure-IT

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Google schließt alte Flash-Player-Lücke in Chrome

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *