Telefonica widerspricht Gerüchten über AT&T-Offerte

Es will "kein Angebot und keine Interessensbekundung, weder mündlich noch in Schriftform", erhalten haben. El Mundo nannte einen Preis von 70 Milliarden Euro. Zusätzlich übernehme der US-Konzern einen Teil der auf 52 Milliarden Euro angewachsenen Schulden von Telefónica.

Der spanische Konzern Telefónica hat Gerüchten widersprochen (PDF), es liege ihm ein Übernahme-Angebot von AT&T vor. Es bezieht sich offenbar auf einen Artikel in der spanischen Tageszeitung El Mundo.

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In einer Stellungnahme heißt es: „Was heute in der Presse verbreitete Gerüchte betrifft, stellt Telefónica fest, dass es kein Angebot und auch keine Interessensbekundung erhalten hat, weder mündlich noch in Schriftform, und von niemandem.“

Die Zeitung hatte von einem Kaufpreis von 70 Milliarden Euro gesprochen. Zusätzlich habe AT&T angeboten, einen Teil von Telefónicas Schulden zu übernehmen. Allerdings sei keine Zustimmung der spanischen Regierung zu erwarten, die Telefónica als „strategisch“ betrachte. Auch die Regierung hat dem Zeitungsbericht widersprochen.

Telefónica ist in Deutschland durch O2 vertreten. Es kann aktuell 315,7 Millionen Kunden in 24 Ländern vorweisen. Allerdings wird es etwa durch die Wirtschaftskrise in seiner spanischen Heimat geschwächt. Seine Schulden sollen sich aktuell auf 52 Milliarden Euro belaufen.

[mit Material von Lance Whitney, ZDNet.com]

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Themenseiten: AT&T, Telefónica, Übernahmen

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