Blackberry: 60 Prozent der Fortune 500 testen BB 10

Nach einem US-Fehlstart mit dem Z10 setzt Blackberry nun auf das Tastaturmodell Q10. Blackberry Enterprise Service ist dem Hersteller zufolge ebenfalls für viele Firmen interessant. Die Mobile-Management-Plattform unterstützt auch Android und iOS.

Blackberry zufolge testen 60 Prozent der führenden 500 US-Unternehmen (der Fortune 500) das Betriebssystem Blackberry 10 oder nutzen es sogar schon. Das sagte Chief Operating Officer Kristian Tear anlässlich des US-Marktstarts des Modells Q10 der Agentur Reuters.

Logo von RIM Blackberry 10

In das Q10 als erstes Smartphone mit Tastatur setzt Blackberry demnach besonders große Hoffnungen. Es ist in den Staaten zunächst nur bei T-Mobile erhältlich, Verizon und AT&T wollen aber noch diesen Monat nachziehen, Sprint dann im Lauf des Sommers. Die langen Testlaufzeiten der US-Netzbetreiber hatten den Start verzögert, der etwa im Nachbarland Kanada schon vor zwei Monaten erfolgte.

Daneben ist Blackberry Enterprise Service (BES) der Hauptgrund für Firmen und Behörden, von einer anderen Marke zurück zu wechseln. Die Plattform für die Verwaltung von Mobilgeräten unterstützt neben dem eigenen OS auch Android und iOS.

Das erste Blackberry-10-Smartphone, das reine Touchscreen-Modell Z10, war in den USA weitgehend durchgefallen. Kandar WorldTech Panel sah den kanadischen Hersteller auf dem US-Markt sogar hinter Windows Phone zurückfallen.

Vergangenen Monat hatte Blackberry mit dem Tastatur-Modell Q5 ein Smartphone für Entwicklungsmärkte und für eine jüngere Zielgruppe vorgestellt. Noch über dem Z10 und Q10 wird sich das Spitzenmodell A10 ansiedeln, das Quellen von News.com zufolge auf dem US-Markt ab November erhältlich sein soll. Außer dem Verzicht auf eine Tastatur sind aber noch keine Eckdaten bekannt.

[mit Material von Steve McCaskill, TechWeekEurope.co.uk]

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