Twitter Music offiziell vorgestellt

Es gibt den Musikdienst auf music.twitter.com sowie als iOS-App. Beide zeigen Empfehlungen, allgemeine Trends und von Freunden gehörte Songs an. Ein Log-in ist bisher nur mit Einladung möglich.

Über einen Monat nach den ersten Gerüchten hat Twitter seinen Musikdienst offiziell vorgestellt. Die erste Ankündigung war der ABC-Nachrichtensendung Good Morning America vorbehalten. Twitter Music wird zunächst auf einer Website unter music.twitter.com sowie als App für iOS verfügbar sein.

Twitter Music

Vor einer Woche hatte es schon eine Präsentation exklusiv für Prominente gegeben. Parallel kündigte Twitter an, den Musik-Empfehlungsdienst We are Hunted gekauft zu haben.

Empfehlungen stehen offenbar auch im Mittelpunkt von Twitter Music, über das noch wenige Details bekannt sind. Der Sprecher der Sendung sagte, „Sie können Empfehlungen von Freunden erhalten, die zufälligerweise Mega-Superstars sind.“ ABC zufolge enthält die Website Tabs wie „Popular“ mit Trends aus dem gesamten Twitter-Netzwerk. „Emerging“ soll „in Tweets vorgestellte neue Talente“ ans Licht bringen. Und unter „Suggested“ findet der Nutzer Empfehlungen, die seinem bisher gezeigten Hörgeschmack entsprechen. Ein letzter Reiter, „#NowPlaying“, weist auf von Freunden gehörte Musik hin.

Zum Log-in auf music.twitter.com ist natürlich ein Twitter-Konto nötig. Derzeit bekommen dort Nutzer ohne Einladung aber weiterhin nichts als das Vogellogo und „Coming soon“ zu sehen – auch wenn sie sich einloggen.

Twitter hat zuletzt zahlreiche Schritte unternommen, um sich enger an die Unterhaltungsbranche zu binden. Im vergangenen November nahm man etwa den Hollywood-Veteranen Peter Chernin in den Aufsichtsrat auf. Und kürzlich hieß es bei Bloomberg, Abkommen mit NBC und Viacom stünden vor dem Abschluss. Twitter werde dann deren Fernsehinhalte zeigen und dazu Werbung liefern.

We Are Hunted war 2007 in Brisbane (Australien) gegründet worden. Es bot – bis zur Schließung durch Twitter letzte Woche – eine Art Hitliste für Online-Musik an. Das Unternehmen überwachte Blogs, Soziale Netze, Internetforen und BitTorrent, um beliebte Songs zu ermitteln. Nutzer konnten Musik streamen, Wiedergabelisten anlegen und ihre Lieblingstitel über Social-Media-Sites Freunden kommunizieren.

[mit Material von Shara Tibken and Daniel Terdiman, News.com]

Themenseiten: Soziale Netze, Twitter

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