Bitkom: Zahl der IT-Azubis um 1,7 Prozent gestiegen

2012 unterzeichneten insgesamt 15.219 einen Ausbildungsvertrag. Der Frauenanteil stagniert mit 3319 Auszubildenden bei rund acht Prozent. Am beliebtesten sind der Fachinformatiker und die kaufmännischen IT-Berufe.

Im vergangenen Jahr haben sich dem Branchenverband Bitkom zufolge erneut mehr Jugendliche für eine Ausbildung im IT-Sektor entschieden. Insgesamt wurden 15.219 neue Ausbildungsverträge unterschrieben, ein Plus von 1,7 Prozent verglichen mit 2011.

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„Die IT-Unternehmen und -Abteilungen kümmern sich um den dringend benötigten Nachwuchs und bilden aus“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Mädchen und junge Frauen seien gegenüber einer Ausbildung in der IT aber weiterhin sehr zurückhaltend.

Mit 3319 weiblichen Auszubildenden insgesamt liegt der Frauenanteil dem Branchenverband zufolge unverändert bei etwas mehr als acht Prozent. Rohleder: „Wir müssen in den Schulen gerade bei Mädchen mehr Begeisterung für die Informatik und andere technische Berufe wecken. Wer sich als junger Mensch heute für einen IT-Beruf entscheidet, der entscheidet sich für eine zukunftssichere Wachstumsbranche.“

Unter den IT-Berufen war 2012 erneut der Fachinformatiker am beliebtesten. 10.498 junge Menschen entschieden sich laut Bitkom für eine entsprechende Ausbildung, gefolgt von 2857 Azubis in der Gruppe der kaufmännischen IT-Berufe. 1864 Ausbildungsverträge wurden mit angehenden Systeminformatikern und IT-Systemelektronikern geschlossen. 13.244 Azubis beendeten ihre Ausbildung erfolgreich.

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1 Kommentar zu Bitkom: Zahl der IT-Azubis um 1,7 Prozent gestiegen

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  • Am 10. April 2013 um 21:49 von Tobias M.

    Ich hatte kürzlich ein Bewerbungsgespräch. Die Stelle hatte andere Anforderungen als in der Stelleausschreibung. Die Firma zahlt unterdurchschnittlich. Keine Unterstützung bei Weiterbildung. Urlaubstage auch unterdurchschnitttlich. Man müsste viel Zeit investieren um sich eine Technik einzuarbeiten, die sonst keiner so einsetzt, d.h. hohes Risiko falls das Arebistverhältnis in ein paar Jahren beendet wird. Die Stellenanzeige ist weg, d.h. sie müssen wohl trozdem jemanden gefunden haben. Das spricht nicht für einen generellen Fachkräftemangel in IT-Berufen.

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