Blackberry stellt seinen Musik-Sharing-Dienst ein

BBM Music war erst im November 2011 gestartet. Laut einer E-Mail an Abonnenten soll er nun zum 2. Juni dicht gemacht werden. Alle Kunden erhalten einen 30-Tage-Zugang für den Musikstreaming-Service Rdio.

Nur anderthalb Jahre nach dem Start stellt Blackberry seinen Musikdienst BBM Music wieder ein. Über diesen Schritt hat es jetzt alle Abonennten per E-Mail informiert, wie Mobilesyrup berichtet.

In der Nachricht heißt es: „BBM Music wird zum 2. Juni 2013 eingestellt. Für zahlende Kunden ist April der letzte Monat, in dem sie eine Rechnung erhalten. Im Mai, wenn Ihre BBM-Kontakte aufhören, den Service zu nutzen, werden Songs in Ihrer Wiedergabeliste ausgegraut und sind dann nicht mehr verfügbar.“ In einer Fußnote merkt Blackberry an, dass sich der genaue Abschalttermin möglicherweise noch ändert.

BBM Music (Bild: Blackberry)

Damit seine Kunden weiterhin Musik auf ihrem Blackberry hören können, will das kanadische Unternehmen ihnen einen 30-Tage-Zugang für den Musikstreaming-Dienst Rdio bereitstellen. Damit lässt sich unbegrenzt auf dessen On-Demand-Angebot mit über 18 Millionen Liedern zugreifen.

Blackberry (damals noch Research In Motion) hatte BBM Music im November 2011 in der Hoffnung gestartet, seinen Messenger-Service dadurch attraktiver zu machen. Mit dem Clouddienst sollten Nutzer eine sich ständig verändernde Musikbibliothek anlegen und mit anderen BBM-Music-Kunden teilen können. Der Service ist allerdings auf 50 Songs limitiert, die sich streamen und auf einem Blackberry-Gerät speichern lassen. Dafür werden monatlich 4,99 Dollar fällig.

Warum Blackberry BBM Music dicht macht, ist unklar. Ein Grund könnte der zunehmende Wettbewerb im Musikstreaming-Markt mit Konkurrenten wie Spotify, Rdio und Pandora sein, die ein größeres Angebot haben und kosteneffizienter arbeiten.

[mit Material von Dara Kerr, News.com]

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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