Amazons Cloud Drive führt Dateisynchronisation ein

Legen Nutzer Dateien in einem bestimmten Ordner ab, werden diese automatisch hochgeladen und mit anderen Geräten abgeglichen. Damit zieht Amazon mit Konkurrenzangeboten wie Dropbox, SkyDrive oder Google Drive gleich.

Amazon hat seinen Speicherdienst Cloud Drive um eine automatische Dateisynchronisation erweitert. Konkurrenzangebote wie Dropbox, Google Drive oder Microsoft SkyDrive bieten diese Funktion schon lange. Sie gehört praktisch zu den Standard-Features jedes Online-Schließfachs.

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Wie bei den anderen Diensten können Nutzer von Amazon Cloud Drive Dateien zur Synchronisation einfach in einem bestimmten Ordner ablegen. Diese werden dann automatisch hochgeladen und mit jedem anderen Gerät abgeglichen, das auf dasselbe Cloud-Drive-Konto zugreift.

Es ist schon ein wenig überraschend, dass Amazon die Funktion erst jetzt nachreicht. Doch bisher hat sich das Unternehmen vor allem auf den Enterprise-Bereich konzentriert, in dem es mit seinen Amazon Web Services führend ist. Künftig will es seinem Cloud-Angebot für Privatkunden aber offenbar mehr Aufmerksamkeit schenken.

Amazon hatte Cloud Drive Ende März 2011 gestartet. Anwendern stehen 5 GByte kostenloser Speicher für Dokumente, Bilder, Videos und Musik zur Verfügung. Bei Amazon gekaufte Lieder werden nicht auf das Speichervolumen angerechnet. Sie lassen sich auf PC, Mac oder Mobilgeräte streamen.

Der Onlinespeicher kann in sechs Stufen auf bis zu 1000 GByte erweitert werden. Dafür werden pro Jahr analog zur Gigabyte-Zahl 20, 50, 100, 200, 500 oder 1000 Dollar fällig. Clients stehen für Windows, Mac OS X und Android zur Verfügung.

[mit Material von Rachel King, ZDNet.com]

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