Apple zwingt Entwickler zu Retina-Support

Ab 1. Mai müssen neue iOS-Apps das hochauflösende iPad und auch den 4-Zoll-Bildschirm des iPhone 5 unterstützen. Bisher war es möglich, ihre Existenz zu ignorieren. Beide Produkte stammen vom vergangenen Jahr.

Apple hat neue Entwicklerrichtlinien eingeführt, die Unterstützung für Retina-Bildschirme verpflichtend machen. GottaBeMobile hat sie entdeckt. Ab 1. Mai werden nur noch Apps für den Store zugelassen, die sowohl das hochauflösende iPad als auch das geänderte 4-Zoll-Format des iPhone 5 wie auch des neusten iPod Touch unterstützen.

iPad Mini und Retina-iPad

Die genannten Geräte wurden letztes Jahr eingeführt – das iPhone 5 etwa kam im Oktober heraus. Bisher konnten Entwickler ihre Existenz aber einfach ignorieren und sich auf die klassischen 3,5-Zoll-Bildschirme älterer iPhones konzentrieren.

Eine ähnliche Regeländerung hatte Apple im Februar 2012 durchgeführt. Kurz vor der Präsentation des iPad der dritten Generation – der ersten mit Retina-Bildschirm – verpflichtete es seine Entwickler, hochauflösende Screenshots in den App Store einzustellen.

Mit Retina bezeichnet Apple einen Bildschirm, dessen Pixel so klein sind, dass sie auf normale Entfernung nicht mit bloßen Auge wahrzunehmen sind. Dies sorgt für Schärfe. Retina kommt in allen iOS-Produktreihen mit Ausnahme des iPad Mini und auch in den Macbook-Pro-Notebooks zum Einsatz.

Text auf einem normalen und auf einem Retina-Bildschirm (Bild: News.com)Text auf einem normalen und auf einem Retina-Bildschirm (Bild: News.com)

[mit Material von Josh Lowensohn, News.com]

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Themenseiten: Apple, Displays, iPad, iPhone

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