Twitter führt Zeilenumbrüche ein

Das kündigte es in Form eines Haiku an. Tweets lassen sich damit besser strukturieren. Allerdings scheint es keine Zeilenbegrenzung zu geben, was manche Anwender für absurd verlängerte Tweets nutzen.

Twitter erlaubt jetzt Zeilenumbrueche

Twitter hat Zeilenumbrüche eingeführt. Seine 140 Zeichen langen Nachrichten lassen sich jetzt in ebenso viele Zeilen aufteilen – was einige Anwender bereits ausnutzen. Der Feed-Charakter des Mikroblogdiensts wird durch solche absurden, die ganze Seite füllenden Mitteilungen natürlich zerstört.

Die Neuerung hat das Unternehmen selbst in Form eines Haiku angekündigt, also mit einer dreizeiligen Gedichtform japanischen Ursprungs, die aufgrund durch ihr 17-Silben-Limit eines der wichtigsten Vorbilder für Twitters Selbstbeschränkung auf 140 Zeichen gewesen sein dürfte.

Die Umbrüche sind auf der Website sowie in Twitters offiziellen Mobil-Apps zu sehen. Fremde Clients, aber auch Tweetdeck ignorieren sie bisher.

Die Modifikation gibt Nutzern eine zusätzliche Ausdrucksmöglichkeit an die Hand. Insbesondere lassen sich Tweets jetzt gedichtartig in Verse untergliedern, und bei Witzen wird es möglich, der Pointe eine eigene Zeile zu spendieren. Allerdings ist die Option auch extrem anfällig für Missbrauch. Wer Twitter nutzt, um schnell über Nachrichten und Trendthemen informiert zu sein, dürfte sich über diese Gestaltungsoption eher ärgern als freuen. Gut möglich, dass Twitter aufgrund erster Kritik die Zahl der Umbrüche pro Tweet nachträglich beschränken wird.

[mit Material von Jennifer Van Grove, News.com]

Themenseiten: Soziale Netze, Twitter

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