Kim Schmitz sucht Finanzchef für Mega

Er soll die nötigen Prozesse für einen Börsengang binnen 18 Monaten etablieren. "Dotcom" erwartet wenigstens zehn Jahre Berufserfahrung bei einem global agierenden Unternehmen. Arbeitsort ist Auckland in Neuseeland.

Kim „Dotcom“ Schmitz hat auf Twitter auf zwei von ihm platzierte Stellenanzeigen hingewiesen. Bei der australischen Site Seek und bei Trade me in Neuseeland sucht er einen Chief Financial Officer (CFO) für seinen Dienst Mega. Der gesuchte Manager wird vor allem für einen geplanten Börsengang benötigt.

mega

Der Annonce zufolge soll der CFO das junge Unternehmen durch schnelles Wachstum zu einem Börsenstart innerhalb der nächsten 18 Monate führen. Mega benötige zunächst geregelte Finanzprozesse und Buchprüfung; der Finanzchef solle später eine ganze Abteilung aufbauen, heißt es. Die Arbeitsstelle ist Auckland in Neuseeland.

Schmitz erwartet von seinem neuen Kollegen Erfahrung in einer 30 bis 40 Mann großen, global agierenden Firma mit 5 bis 50 Millionen Neuseelanddollar (3,2 bis 32 Millionen Euro) Umsatz. Der geprüfte Buchhalter sollte wenigstens zehn Jahre Erfahrung mitbringen, heißt es.

Erst kürzlich hatte Schmitz Vikram Kumar als CEO von Mega eingestellt, der zuvor den Provider InternetNZ geführt hatte. Er sucht aber offensichtlich weiter fähige Mitarbeiter. Kürzlich verlinkte er ein Video mit einer Einführung ins Programmieren und kommentierte: „Wenn Ihr richtig gut geworden seid, schreibt mir eine Mail, um einen Job zu bekommen.“ Kurze Zeit später fragte er seine Twitter-Follower, ob ihm jemand helfen könne. Er wolle eine Kreditkarte anbieten, die Bitcoins als Währungsgrundlage verwende.

Mega akzeptiert seit Mitte Februar Bitcoin-Zahlungen. Schmitz erwägt als Expansionsschritt aber auch, einen verschlüsselten Mail- und Video-Kommunikationsdienst einzurichten. Kurz nach dem Launch am 21. Januar war der Nachfolgedienst von Megaupload noch wegen seines laxen Sicherheitsansatzes kritisiert worden. So gab es Fehler beim Umgang mit Schlüsseln, eine Cross-Site-Scripting-Lücke und problematische Behauptungen zur Deduplizierung. Um den Ruf von Mega wiederherzustellen, versprach Schmitz eine Woche später jedem 10.000 Euro, der sich nicht autorisierten Zugang zu auf Mega gehosteten Daten verschaffe.

[mit Material von Michael Lee, ZDNet.com]

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