Twitter stellt Android-, iPhone- und Desktop-Apps für TweetDeck ein

Anfang Mai sollen die Anwendungen aus den jeweiligen App Stores verschwinden. Kurz darauf lassen sie sich nicht mehr nutzen. Mit Ausfällen ist aber schon vorher zu rechnen, da Twitter die zugrunde liegende API noch diesen Monat einstellen will.

Knapp zwei Jahre nach der Übernahme von TweetDeck wird Twitter dessen mobile Anwendungen für Android und iPhone sowie die AIR-basierte Desktop-App einstellen. Das hat es in einem Blogeintrag angekündigt. Demnach werden die Clients Anfang Mai aus den jeweiligen App Stores entfernt und kurz darauf auch nicht mehr funktionieren. Nutzer sollen dann auf die Webversionen umsteigen.

Der Android-Client von TweetDeck wird wie die iPhone- und AIR-Version im Mai eingestellt (Screenshot: Donna Tam/CNET).Der Android-Client von TweetDeck wird wie die iPhone- und AIR-Version im Mai eingestellt (Screenshot: Donna Tam/CNET).

„In den letzten Jahren haben wir einen steten Trend festgestellt, dass die Leute TweetDeck auf ihren Computern und Twitter auf ihren Mobilgeräten nutzen“, heißt es in dem Blogeintrag. „Dieser Trend geht einher mit gesteigerten Investitionen in Twitter für iPhone und Android, durch die Fotofilter und andere Bearbeitungsfunktionen, überarbeitete Benutzerprofile und eine verbesserte Suche hinzugefügt wurden. Wir wissen, dass die meisten unserer Nutzer davon profitieren – aber nicht alle. Bei allen, die sich durch diesen Schritt genötigt fühlen, entschuldigen wir uns aufrichtig.“

Twitter hatte TweetDeck im Mai 2011 übernommen. Die von TweetDeck entwickelten Clients erlauben auch den Abruf von Einträgen und Statusupdates auf Facebook, aber Twitter wird auch den Support für diese Funktion beenden. Während sich die TweetDeck-Apps ihrem Ende nähern, sollten Nutzer mit Ausfällen rechnen, weil diese Versionen die Twitter-API verwenden, die der Mikroblog noch diesen Monat einstellen wird.

Statt seine Mobile Apps zu verbessern, hat sich TweetDeck eigenen Angaben zufolge in den vergangenen 18 Monaten darauf konzentriert, Anwendungen für Webbrowser und eine Chrome-App zu entwickeln. Im letzten halben Jahr sei das Personal verdoppelt worden, um wöchentliche Updates für die Webanwendungen liefern zu können.

[mit Material von Donna Tam, News.com]

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Themenseiten: Android, Soziale Netze, TweetDeck, Twitter, iOS

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