Blackberry-10-Smartphones kommen nicht nach Japan

Mit dem Start seines Mobilbetriebssystems Blackberry 10 versucht der ehemals als Research In Motion bekannte Hersteller Blackberry, Anteile im Smartphone-Markt zurückzuerobern. Allerdings will er sich dabei auf bestimmte Kernmärkte konzentrieren, während andere nicht bedient werden. So sollen beispielsweise in Japan keine BB10-Smartphones erscheinen, wie Blackberry nun bestätigte.

Das Blackberry Z10 wird nach jetzigem Stand nicht in Japan auf den Markt kommen (Bild: Blackberry).

Das Blackberry Z10 wird nach jetzigem Stand nicht in Japan auf den Markt kommen (Bild: Blackberry).

“Wir sind dabei, Blackberry 10 weltweit in Kernmärkten zu starten und sehen eine positive Nachfrage nach dem Blackberry Z10 in Ländern, in denen es bereits verfügbar ist”, teilte ein Blackberry-Sprecher mit. “Japan ist kein großer Markt für Blackberry, und wir haben aktuell keine Pläne für einen dortigen Start von Blackberry-10-Smartphones.”

Obwohl Japan generell als großer Smartphone-Markt gilt, zählen Blackberry-Geräte nicht zu den Favoriten der technikbegeisterten Japaner. Den Marktforschern von ComScore zufolge sicherte sich Android im August 64 Prozent des japanischen Smartphone-Markts, während Apples iOS auf einen Anteil von 32 Prozent kam. Microsofts Windows Phone kam zu diesem Zeitpunkt auf 3 Prozent, Blackberry OS und Nokias Symbian jeweils auf nicht einmal 0,5 Prozent.

Noch ist unklar, ob und in welchen anderen Ländern Blackberry ebenfalls auf den Start seiner BB10-Smartphones verzichten wird. Trotz der Entscheidung, Blackberry 10 nicht in Japan verfügbar zu machen, erklärte der Firmensprecher: “Wir werden weiterhin Support für Blackberry-Kunden in Japan anbieten.”

In Großbritannien und Kanada verkauft sich das Ende Januar mit BB10 vorgestellte Smartphone Blackberry Z10 nach Angaben des Herstellers besser als erwartet. ZDNets Schwestersite CNET.de hat das 4,2-Zoll-Gerät bereits getestet. Positiv fielen unter anderem die Nachrichtenzentrale Blackberry Hub, der Funktionsumfang des Blackberry Messenger und die einfache Trennung zwischen beruflicher und privater Nutzung auf. Bemängelt wurden etwa die beschränkte Kartenanwendung und die nicht durchgehend konsistente Navigation.

[mit Material von Dara Kerr, News.com]

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