Studie: 700 Millionen Smartphones im Jahr 2012 verkauft

Strategy Analytics meldet fürs vergangene Jahr einen Rekord von 700 Millionen verkauften Smartphones. Die Hälfte davon kam entweder von Apple oder von Samsung. Gegenüber 2011 hat sich das Wachstum allerdings verlangsamt.

Samsung Galaxy S3 und Apple iPhone 5

Für 2011 stand unter dem Strich noch ein Zuwachs von 64 Prozent auf 490,5 Millionen Einheiten. Das Plus von 2012 beträgt 43 Prozent. Als Grund sehen die Marktforscher Zurückhaltung aufgrund der wirtschaftlichen Lage in Nordamerika und Westeuropa.

Zu den dominierenden Firmen heißt es im Blog von Strategy Analytics: “Große Marketingbudgets, weit reichender Vertrieb und attraktive Produktangebote haben Apple und Samsung ermöglicht, ihre Kontrolle der Smartphone-Branche noch auszubauen.” Samsung habe sich mit 30 Prozent den größten Anteil gesichert. Mit 213 Millionen verkauften Smartphones habe es Nokias Rekord von 100 Millionen im Jahr 2010 verkauften Smartphones vom Tisch gefegt. Den Erfolg verdanke es einer Reihe von Modellen, von teuren wie dem “Phablet” Galaxy Note 2 bis hin zum günstigeren Galaxy Y.

Apple folgte mit 19 Prozent an zweiter Stelle. Es setzte 135,8 Smartphones im Kalenderjahr ab – ein Plus von 46 Prozent gegenüber 2011. Strategy Analytics kontrastiert hier eine starke Nachfrage in Nordamerika mit einer nur sehr eingeschränkten Präsenz in Entwicklungsmärkten wie Afrika.

Auf dem dritten Platz liegt Nokia mit nur noch 5 Prozent Anteil (2011: 16 Prozent). “Das Angebot von Nokia ist mit Windows Phone und Modellen wie dem Lumia 920 in den letzten Monaten attraktiver geworden, aber wir glauben, dass ihm noch immer ein echtes Spitzenmodell vom Schlage eines iPhone oder Samsung Galaxy S3 fehlt”, schreiben die Marktforscher.

Der Gesamtmarkt für Mobiltelefone einschließlich Feature Phones legte dagegen nur um 2 Prozent zu. Insgesamt wurden 1,6 Milliarden Mobilfunk-Endgeräte im Kalenderjahr verkauft. Als Gründe nennt Strategy Analytics so unterschiedliche Faktoren wie geringe Frequenz von Updates, veränderte Kundenpräferenzen und erneut die gesamtwirtschftliche Lage.

[mit Material von Steven Musil, News.com]

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