CES: Sony stellt Flaggschiff-Smartphone Xperia Z vor

Sony hat auf der CES in Las Vegas das neue Flaggschiff-Modell seiner Smartphone-Reihe Xperia vorgestellt: das Xperia Z. Mit Full-HD-Display, Quad-Core-Prozessor, 13-Megapixel-Kamera und LTE vereint es laut Hersteller “das Beste von Sony in Sachen Technologie, Multimedia und Konnektivität”. Darüber hinaus ist es nach IP55 und IP57 gegen Staub und Wasser geschützt.

Das Xperia Z bietet eine Full-HD-Screen (Bild: Sony).

Das Xperia Z bietet eine Full-HD-Screen (Bild: Sony).

Der kratzfeste 5-Zoll-Bildschirm des Xperia Z löst 1920 mal 1080 Bildpunkte bei einer Helligkeit von bis zu 500 Candela pro Quadratmeter auf. Die Pixeldichte beträgt 443 ppi und liegt damit beispielsweise deutlich über den 326 ppi des iPhone 5 mit 4-Zoll-Screen. Außerdem setzt Sony die von seinen Fernsehern bekannte Bravia-Technik ein (Mobile Bravia Engine 2), die für eine besonders scharfe Darstellung sorgen soll.

Der Vierkernprozessor Snapdragon S4 Pro mit Adreno-320-GPU, der beispielsweise auch in Googles Nexus 4 zum Einsatz kommt, taktet mit 1,5 GHz und kann auf 2 GByte Arbeitsspeicher zugreifen. Der interne Speicher ist 16 GByte groß (rund 12 GByte frei verfügbar) und lässt sich mittels MicroSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitern.

Die 13-Megapixel-Kamera mit 16-fachem Digitalzoom, Autofokus und LED-Blitz nutzt mit dem Sensor Exmor RS Technik aus Sonys Digitalkameras. Mit ihm sind auch High-Dynamic-Range-Aufnahmen (HDR) zur detailreichen Wiedergabe großer Helligkeitsunterschiede möglich, etwa bei starkem Gegenlicht. Dank Schnellstartfunktion dauert es aus dem Standby bis zum fertigen Foto nur eine Sekunde. Die Videoaufzeichnung kann mit bis zu 1080p erfolgen. Für Videotelefonie steht zusätzlich eine frontseitige 2-Megapixel-Webcam zur Verfügung.

Außer LTE unterstützt das Quad-Band-Smartphone auch GSM, GPRS, EDGE und UMTS mit HSPA+. WLAN, Bluetooth 4.0, NFC, aGPS und DLNA sind ebenfalls an Bord. Eine MHL-Schnittstelle erlaubt das Streamen von Multimedia-Inhalten an einen kompatiblen Fernseher. In Kombination mit den neuesten Sony-TVs ist dies mittels der Funktion “One Touch” auch über NFC möglich. Als Betriebssystem kommt Android 4.1 Jelly Bean zum Einsatz, mit Update-Option auf Version 4.2. Nutzer haben auch Zugriff auf das Sony Entertainment Network mit Diensten für Musik, Foto und Video.

Das Xperia Z ist gegen zeitweiliges Eintauchen geschützt (Bild: Kent German/CNET).

Das Xperia Z ist gegen zeitweiliges Eintauchen geschützt (Bild: Kent German/CNET).

Das neue Flaggschiff-Smartphone misst 13,9 mal 7,1 mal 0,8 Zentimeter und wiegt 146 Gramm. Die Laufzeit des 2330-mAh-Akkus gibt der Hersteller im UMTS-Betrieb mit bis zu 14 Stunden Gesprächsdauer und maximal 530 Stunden Standby an. Bei aktiviertem LTE sinkt die Standby-Zeit auf 510 Stunden.

Das Xperia Z wird voraussichtlich im Lauf des ersten Quartals in den Farben Schwarz, Weiß und Lila erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 649 Euro ohne Vertrag. Im Lieferumfang sind ein Ladegerät, ein Micro-USB-Kabel und das Stereo-Headset MH-EX300AP enthalten.

Zusammen mit dem Xperia Z hat Sony auch das etwas kleinere Xperia ZL vorgestellt. Die technischen Daten sind weitgehend identisch, allerdings ist das Xperia ZL etwas dicker und nicht gegen Wasser geschützt.

Das Xperia Z (links) und das etwas kleinere und dickere Xperia ZL (Bild: Kent German/CNET).

Das Xperia Z (links) und das etwas kleinere und dickere Xperia ZL (Bild: Kent German/CNET).

[mit Material von Roger Cheng, News.com]

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu CES: Sony stellt Flaggschiff-Smartphone Xperia Z vor

  • Am 8. Januar 2013 um 13:34 von FibreFoX

    Und dann wird das Xperia Z genauso ignoriert wie das Xperia Arc/Arc S, die Nutzer bekommen weiterhin nur spärlich sicherheitsrelevante Updates und müssen sich bestimmt auch dieses Mal wieder mit einer Menge Bloodware rumärgern, was wieder nur unnötig Strom und Nerven verschwendet.

    Hoffen wir mal, dass ich mich als verstoßener “Sony Xperia Arc S”-Besitzer getäuscht habe und Sony endlich mal langfristig was geschaffen hat, das überzeugt.

    • Am 8. Januar 2013 um 16:09 von Adam

      Das ist ein allgemeines Android-Problem. Die Hersteller brauchen ewig ihre eigenen Skins auf die neueste Android version zu optimieren.
      Wer auf Nummer sicher gehen will kauft sowieso ein Nexus oder gleich ein iPhone.

      • Am 8. Januar 2013 um 17:03 von FibreFoX

        Sry, aber ein iPhone kann nun wirklich nicht als Ersatz gesehen werden. Und wenn ich mir HTC und andere anschaue … die schaffen es doch auch, aber was am meisten aufregt bei dem Arc S-Problem: vorher wurde groß angekündigt, dass man es aktuell halten wird und dann wir sich Monate lang ausgeschwiegen bis man dann sagt “so, und nun nur noch aktuelle Geräte”, obwohl die Specs der “moderneren” alles andere als besser sind. Hinzu kommt, dass homebrew-installierte Jelly Bean-Versionen LAUFEN, sogar besser als das komische ICS mit verstreutem WLAN-Problemen.

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