Toshiba kündigt Massenspeicher mit Verschlüsselung und sicherer Datenlöschung an

Die SSD-Reihen PX02AMU und PX03ANU mit bis zu 480 GByte Kapazität unterstützen ATA Enhanced Secury Cryptographic Erase. Das SAS-Modell PX02SMQ/U mit maximal 1,6 TByte bietet zusätzlich AES-256-Bit-Verschlüsselung. Gleiches gilt für die Festplattenserie MQ01ABUxxxW.

Toshiba bringt in Kürze mehrere neue Laufwerk-Serien mit Selbstverschlüsselung beziehungsweise Funktionen zur sicheren Datenlöschung auf den Markt. Dazu zählen die SSD-Reihen PX02AMU und PX03ANU mit bis zu 480 GByte Kapazität sowie das SAS-Modell PX02SMQ/U mit maximal 1,6 TByte. Ebenfalls neu ist die SATA-Festplatten-Serie MQ01ABUxxxW mit bis zu 500 GByte Speicher.

Logo von Toshiba

Die für Server und Storage-Geräte der Einstiegs- und Mittelklasse konzipierten SSDs PX02AMU und PX03ANU verwenden MLC-NAND-Flash mit 24 respektive 19 Nanometern Strukturbreite. Sie liefern laut Hersteller sequenzielle Übertragungsraten von bis zu 500 MByte/s beim Lesen und maximal 250 MByte/s beim Schreiben.

Beide Reihen unterstützen die Funktion „ATA Enhanced Secure Cryptographic Erase“ zur sicheren Datenlöschung in kürzester Zeit. Ihr Energieverbrauch liegt bei 4,5 Watt. Angebunden werden sie über eine SATA-3.0-Schnittstelle.

Die PX02SMQ/U verfügt über einen SAS-2.0-Anschluss und 24-Nanometer-MLC-Speicher. Mit 900 MByte/s beim Lesen und 400 MByte/s beim Schreiben ist sie deutlich leistungsfähiger als die anderen beiden SSD-Serien. Damit qualifiziert sie sich für den Einsatz in datenintensiven Server-Umgebungen und Storage-Systemen.

Außer kryptografischer Datenlöschung bietet die PX02SMQ/U eine AES-Hardwareverschlüsselung mit 256 Bit. Sie entspricht zudem der Spezifikation „Security Subsystem Class: Enterprise“ der Trusted Computing Group (TSG). Der Energieverbrauch beträgt unter 9 Watt.

Die Festplattenfamilie MQ01ABUxxxW mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 5400 U./min ist für den Einsatz in Notebooks, Ultrabooks und Desktops vorgesehen. Sie kommt ebenfalls mit kryptografischer Datenlöschung und Selbstverschlüsselungsfunktionen. Außerdem unterstützt sie Toshibas Wipe-Technik, die eine automatische Datenlöschung bei nicht autorisierten Zugriffen ermöglicht.

Die SSDs PX02AMU und PX03ANU sollen noch im Januar auf den Markt kommen. Die Modellreihen PX02SMQ/U und MQ01ABUxxxW folgen im weiteren Verlauf des ersten Quartals. Preise hat Toshiba bisher nicht mitgeteilt.

Themenseiten: SSD, Server, Servers, Storage, Toshiba

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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