Projektmanagement: Techniken und Trends verändern die Anforderungen

Außerdem müssen die Anwender entscheiden, ob sie per Desktop-Software oder über einen Internetbrowser auf die Projektplattform zugreifen wollen. Einige Hersteller bieten mittlerweile beide Varianten auch in Kombination an. Wenn sich die Nutzer im Büro befinden, können sie mit einer Desktopvariante zugreifen, die meist komfortabler zu bedienen ist. Eine Integration in eine unternehmensinterne Groupware wie zum Beispiel Microsoft Outlook bringt je nach Produkt weitere Synergieeffekte.

Für die Nutzung unterwegs können die Anwender dann auf die browserbasierte Webvariante umsteigen. Bei der Produktauswahl sollte man darauf achten, dass man mit beiden Produktvarianten auf derselben Datenbank arbeiten kann. So gehören mühsame Upload- und Download-Vorgänge – etwa um einen Projektplan zu aktualisieren – der Vergangenheit an. Gerade wenn mobile Teammitglieder mit ihren Tablet-PCs und Smartphones die Software nutzen sollen, ist Plattformunabhängigkeit und die Unterstützung verschiedener Webbrowser eine wichtige Bedingung.

Mitarbeiter werden immer Mittel und Wege finden, wie sie auch unterwegs möglichst unkompliziert und effizient zusammenarbeiten können – und sei es über Dropbox oder Google Drive. Hier sollten Unternehmen praxistaugliche und vor allem sichere Alternativen bieten, damit nicht wichtige Projektdaten in den privaten Accounts der Mitarbeiter landen.

Eine webbasierte Projektmanagement-Software, die möglichst viele Browser und Endgeräte unterstützt, lässt sich auch unkompliziert in eine Bring-Your-Own-Device-Strategie des Unternehmens integrieren. Bring Your Own Device bedeutet, dass Mitarbeiter eigene elektronische Endgeräte zu dienstlichen Zwecken nutzen dürfen. Voraussetzung ist eine klare strategische Entscheidung, welche Endgeräte der Mitarbeiter unterstützt werden. Diese Geräte werden damit zur Zugangskonsole, mit der über das Web auf die Projektdaten zugegriffen werden kann. Die Daten liegen dann je nach Variante auf der firmeneigenen Hardware oder im Rechenzentrum des Anbieters. Sollte das Gerät verloren gehen, kann der Zugang schnell und unkompliziert deaktiviert werden. Eine derartige Strategie steigert die Produktivität im Projekt, beispielsweise, weil Projektangelegenheiten schon auf dem Weg zur Arbeit geklärt werden können.

Fazit

Für beinahe jedes Projektmanagement-Szenario findet man mittlerweile eine geeignete Software-Lösung auf dem Markt. Ob lokale Installation auf der eigenen Hardware oder die Software als Service in der Cloud, ob Desktop- oder Webvariante – Kunden können heute ihr Softwarepaket genau so schnüren, wie es zu ihren Bedürfnissen passt. Seriöse Anbieter werden neben verschiedenen Lösungen auch eine kostenlose Beratung bieten, welche Zusammenstellung für die jeweilige Projektlandschaft empfehlenswert ist.

 

AUTOR

Dr. Andreas Tremel ...

... ist einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der Münchner InLoox GmbH, die Projektmanagement-Softwarelösungen für Microsoft Outlook und das Web entwickelt. Neben der Strategieentwicklung und dem Produktmanagement verantwortet er Marketing- und Vertriebsaktivitäten des Unternehmens.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Projektmanagement: Techniken und Trends verändern die Anforderungen

  • Am 27. Juni 2014 um 17:23 von Arthur Keller

    Neben den im Artikel genannten Punkten spielt beim Projektmanagement die web-basierte Zusammenarbeit und Koordination eine immer wichtigere Rolle, d.h. Dokumente austauschen, gemeinsam Projekte und Aufgaben diskutieren, etc. Viele Lösungen sind leider noch zu unflexibel und man muss wieder Mails schreiben, auf die man im Projektmanagementsystem nicht zugreifen kann.

    Wir nutzen Comindware Project (http://www.comindware.com/de/project/) und letztendlich war für uns neben der einfachen Usability die Koordinierung der Arbeit im Team das entscheidende Kriterium für Comindware. Ich hatte mir vorher viele Lösungen angesehen und bei vielen ist dies nicht optimal umgesetzt.

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